Bounty Killer am 19.August in der Maria verhindern (Facebook Event) (Facts) (Indymedia).
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6 Antworten auf “Reggae Bounty Killer mal wieder in BErlin”
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Aber Maria ist doch ein Club mit hohem Homo – Anteil ?
Wie ist das denn möglich……?
Stellungsnahme
der Veranstalter
Bounty Killer 19.8 – Berlin
Aufgrund
der heftigen Diskussionen und negativen Politisierungsversuche zum
geplanten Konzert von Bounty Killer am 19.August 2011 in Berlin
möchten wir als Veranstalter wie folgt Stellung nehmen:
Zunächst
muss eindeutig festgestellt werden, dass wir absolut keine Form von
Gewaltverherrlichung, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung
jeglicher Form teilen oder tolerieren.
Das Konzert von Bounty
Killer sollte im Berliner Club ADS (Ex Maria am Ostbahnhof)
stattfinden, hierfür gab es eine Zusage seitens des
Betreibers.
Aufgrund der Drucksituation wurde das Konzert von
Seiten des ADS Clubs im Einverständnis beider Parteien abgesagt.
Gewaltverherrlichung
in der Musik ist ein viel verbreitetes Phänomen, ob nun in Heavy
Metal, Rap, Dancehall. HipHop oder anderen Musikstilen. Hier wird zum
Teil mit einer Doppelmoral und Rhetorik agiert, die in den jeweiligen
geographischen, soziokulturell- wirtschaftlichen und moralischen
Zusammenhang zu kontextualisieren ist.
Hier
nennt U. Güldner, Redakteur der „Riddim“, z.B. Renitenz,
Rebellentum und rigorose Redefreiheit als «Werte» jamaikanischer
Pop-Musik. Auch er zeigt auf, dass Homophobie nicht einfach ein
Moment der jamaikanischen Pop-Musik ist, sondern der jamaikanischen
Gesellschaft überhaupt.
Wenn
es um die Motivation ginge, eventuell verwerflich
festgefahrene/dogmatische Identitätsmuster zu ändern, wäre dann
beispielsweise ein Einreiseverbot der richtige Weg?
Oder
bleibt es nur ein Kratzen an der Oberfläche einer fernen
gesellschaftlichen Denkstruktur, die sich nur weiter verhärtet, wenn
nicht der offene Diskurs, sondern die Tabuisierung als Methode zur
Zielerreichung gewählt wird?
Um
einer Verschärfung des problematischen Phänomens durch Bann und
Boykott entgegenzuwirken, sind Aufklärung, Kommunikation und Bildung
die Methoden, die ein lokales Umdenken ermöglichen würden.
Hierzu
werden wir 2€ des Erlöses aus jedem Ticketverkauf an das
Bildungsprojekt „HELP Jamaica e.V“ spenden um somit das Programm
„Education For a Chnage!“ vor Ort zu unterstützen.
Da
wir Bounty Killer als einen der weltweit besten Dancehall/Reggae
Artists in Berlin erleben wollen, werden wir mit allen Mitteln
versuchen, das Konzert stattfinden zu lassen.
Wir
möchten aber klar mitteilen, dass dem Interpreten keine Bühne für
menschenverachtenden Lieder in jeglicher Form geboten wird. Auch er
selbst hat sich von eigenen hassbehafteten Textinhalten distanziert.
Bounty
Killer 19.8 Calabash Club
max. 350
Tickets verfügbar
Eintritt: 35 €
Aftershow
– 2 Floors Ab 2.00 Uhr – 8 €
Start:
23 Uhr
Stagetime:
00.30 Uhr
Vvk:
Yardstore
Vorteil
bei Vvk: Wer drin ist ist drin!
Wir
zählen auf Eure Unterstützung und hoffen, dass Ihr mit uns im etwas
kleineren Rahmen am 19.8 den Club zur Dancehall macht!
Euer
Veranstalter Team
„Hier wird zum
Teil mit einer Doppelmoral und Rhetorik agiert, die in den jeweiligen
geographischen, soziokulturell- wirtschaftlichen und moralischen
Zusammenhang zu kontextualisieren ist.“
was für ein Bullshit.
Dear Friends,
Say No to Hate Music! Don‘t give a platform to singers who call for the murder of LGBT people, and boycott their sponsors!
This summer, a number of venues in Europe will offer a stage to „artists“ who call for the murder LGBT people. It is time to speak up again and to call for a boycott of these events and their sponsors.
Please sign this Petition! It‘ll just take a minute.
Anton
http://www.change.org/petitions/dont-give-a-platform-to-singers-who-call-for-the-murder-of-lgbt-people-and-boycott-their-sponsors
Ich weiß nicht, ob Zensur der richtige Weg ist, eher weniger.
Genauso wenig versteh ich aber, dass manche einen Unterschied zwischen gewaltbereiten/schürenden homophoben Artists und Naziartists machen – Läden, die eine solche Kultur fördern, gehören boykottiert und abgefackelt, aber zensieren ist trotzdem nicht gut. Ich habe mir die Namen der Clubs (Maria und Calabash) gemerkt und werde dort nie wieder hingehen, höchstens mit einem Basi – Gewalt (schüren) erzeugt nunmal Gegengewalt.
Schlägereien mit homophoben Menschen sind mir bekannt. Es ist kein abstraktes Phänomen und es herrschen sehr wohl Zusammenhänge zwischen homophober Kultur(pflege)/Musik und Übergriffen, auch hier in Berlin, begreift das endlich mal alle!
Es ist nur lächerlich, Leuten eine Bühne zu geben, indem man ihnen gesetzliche Verbote o.ä. erteilt. Besonders die Parteien, die sich allesamt seit Gründund der BRD einen Dreck um die Rechte und sozialen Probleme/Ausgrenzung von Homos, Transgender, Inter und falsch zugewiesenen Männern und Frauen scheren, reißen mal wieder ihr dummes Maul auf und fordern Zivilcourage, im Umgang mit Problemen, die durch sie und ihre beschissene Unterdrückungspolitik und ihr heterosexistisches Propagandasytstem stabilisiert, legitimiert und geschaffen sind. Verlogen bis zum geht nicht mehr.
#grabbed[N – www.goloushkintiki.blogspot.com