Reggae Bounty Killer mal wieder in BErlin

Bounty Killer am 19.August in der Maria verhindern (Facebook Event) (Facts) (Indymedia).

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5 Antworten auf “Reggae Bounty Killer mal wieder in BErlin”


  1. Gravatar Icon 1 Rudi 27. Juli 2011 um 13:49 Uhr

    Aber Maria ist doch ein Club mit hohem Homo – Anteil ?
    Wie ist das denn möglich……?

  2. Gravatar Icon 2 Dancehall Fan 01. August 2011 um 22:40 Uhr

    Stellungsnahme
    der Veranstalter
    Bounty Killer 19.8 – Berlin

    Aufgrund
    der heftigen Diskussionen und negativen Politisierungsversuche zum
    geplanten Konzert von Bounty Killer am 19.August 2011 in Berlin
    möchten wir als Veranstalter wie folgt Stellung nehmen:

    Zunächst
    muss eindeutig festgestellt werden, dass wir absolut keine Form von
    Gewaltverherrlichung, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung
    jeglicher Form teilen oder tolerieren.

    Das Konzert von Bounty
    Killer sollte im Berliner Club ADS (Ex Maria am Ostbahnhof)
    stattfinden, hierfür gab es eine Zusage seitens des
    Betreibers.
    Aufgrund der Drucksituation wurde das Konzert von
    Seiten des ADS Clubs im Einverständnis beider Parteien abgesagt.

    Gewaltverherrlichung
    in der Musik ist ein viel verbreitetes Phänomen, ob nun in Heavy
    Metal, Rap, Dancehall. HipHop oder anderen Musikstilen. Hier wird zum
    Teil mit einer Doppelmoral und Rhetorik agiert, die in den jeweiligen
    geographischen, soziokulturell- wirtschaftlichen und moralischen
    Zusammenhang zu kontextualisieren ist.

    Hier
    nennt U. Güldner, Redakteur der „Riddim“, z.B. Renitenz,
    Rebellentum und rigorose Redefreiheit als «Werte» jamaikanischer
    Pop-Musik. Auch er zeigt auf, dass Homophobie nicht einfach ein
    Moment der jamaikanischen Pop-Musik ist, sondern der jamaikanischen
    Gesellschaft überhaupt.

    Wenn
    es um die Motivation ginge, eventuell verwerflich
    festgefahrene/dogmatische Identitätsmuster zu ändern, wäre dann
    beispielsweise ein Einreiseverbot der richtige Weg?

    Oder
    bleibt es nur ein Kratzen an der Oberfläche einer fernen
    gesellschaftlichen Denkstruktur, die sich nur weiter verhärtet, wenn
    nicht der offene Diskurs, sondern die Tabuisierung als Methode zur
    Zielerreichung gewählt wird?

    Um
    einer Verschärfung des problematischen Phänomens durch Bann und
    Boykott entgegenzuwirken, sind Aufklärung, Kommunikation und Bildung
    die Methoden, die ein lokales Umdenken ermöglichen würden.

    Hierzu
    werden wir 2€ des Erlöses aus jedem Ticketverkauf an das
    Bildungsprojekt „HELP Jamaica e.V“ spenden um somit das Programm
    „Education For a Chnage!“ vor Ort zu unterstützen.

    Da
    wir Bounty Killer als einen der weltweit besten Dancehall/Reggae
    Artists in Berlin erleben wollen, werden wir mit allen Mitteln
    versuchen, das Konzert stattfinden zu lassen.

    Wir
    möchten aber klar mitteilen, dass dem Interpreten keine Bühne für
    menschenverachtenden Lieder in jeglicher Form geboten wird. Auch er
    selbst hat sich von eigenen hassbehafteten Textinhalten distanziert.

    Bounty
    Killer 19.8 Calabash Club

    max. 350
    Tickets verfügbar
    Eintritt: 35 €

    Aftershow
    – 2 Floors Ab 2.00 Uhr – 8 €
    Start:
    23 Uhr
    Stagetime:
    00.30 Uhr

    Vvk:
    Yardstore

    Vorteil
    bei Vvk: Wer drin ist ist drin!

    Wir
    zählen auf Eure Unterstützung und hoffen, dass Ihr mit uns im etwas
    kleineren Rahmen am 19.8 den Club zur Dancehall macht!

    Euer
    Veranstalter Team

  3. Gravatar Icon 3 thomas 03. August 2011 um 17:13 Uhr

    „Hier wird zum
    Teil mit einer Doppelmoral und Rhetorik agiert, die in den jeweiligen
    geographischen, soziokulturell- wirtschaftlichen und moralischen
    Zusammenhang zu kontextualisieren ist.“

    was für ein Bullshit.

  4. Gravatar Icon 4 Anton 08. August 2011 um 22:15 Uhr

    Dear Friends,

    Say No to Hate Music! Don‘t give a platform to singers who call for the murder of LGBT people, and boycott their sponsors!

    This summer, a number of venues in Europe will offer a stage to „artists“ who call for the murder LGBT people. It is time to speak up again and to call for a boycott of these events and their sponsors.

    Please sign this Petition! It‘ll just take a minute.
    Anton

    http://www.change.org/petitions/dont-give-a-platform-to-singers-who-call-for-the-murder-of-lgbt-people-and-boycott-their-sponsors

  5. Gravatar Icon 5 ZaraPaz 30. August 2011 um 19:51 Uhr

    Ich weiß nicht, ob Zensur der richtige Weg ist, eher weniger.
    Genauso wenig versteh ich aber, dass manche einen Unterschied zwischen gewaltbereiten/schürenden homophoben Artists und Naziartists machen – Läden, die eine solche Kultur fördern, gehören boykottiert und abgefackelt, aber zensieren ist trotzdem nicht gut. Ich habe mir die Namen der Clubs (Maria und Calabash) gemerkt und werde dort nie wieder hingehen, höchstens mit einem Basi – Gewalt (schüren) erzeugt nunmal Gegengewalt.

    Schlägereien mit homophoben Menschen sind mir bekannt. Es ist kein abstraktes Phänomen und es herrschen sehr wohl Zusammenhänge zwischen homophober Kultur(pflege)/Musik und Übergriffen, auch hier in Berlin, begreift das endlich mal alle!
    Es ist nur lächerlich, Leuten eine Bühne zu geben, indem man ihnen gesetzliche Verbote o.ä. erteilt. Besonders die Parteien, die sich allesamt seit Gründund der BRD einen Dreck um die Rechte und sozialen Probleme/Ausgrenzung von Homos, Transgender, Inter und falsch zugewiesenen Männern und Frauen scheren, reißen mal wieder ihr dummes Maul auf und fordern Zivilcourage, im Umgang mit Problemen, die durch sie und ihre beschissene Unterdrückungspolitik und ihr heterosexistisches Propagandasytstem stabilisiert, legitimiert und geschaffen sind. Verlogen bis zum geht nicht mehr.

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