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Kollektivblog / Autor_innen.

Archiv für Juli 2011

1. StreetArt-Festival auf Zollverein in Essen NRW

8.8.2011: 1. StreetArt-Festival auf Zollverein in Essen / NRW.

PROST-Ausstellung in Berlin

Nachdem in der WestBerlin-Gallery gerad erst 2 komische Events stattfanden (Adidas-Werbe-Veranstaltung und noch was), kommt jetzt wieder einmal was interessantes: „THE STREET NEVER ENDS, THE ART NEVER DIES“ ist der Titel der am 4.8.2011 startenden Ausstellung von PROST (Facebook).

Weitere Infos hier auf der WB-Gallery-Site.
Arbeiten von Prost gibt´s hier uaf Flickr oder hier auf WB-Gallery.

Various & Gould im Kosovo / Bilder

Bilder vom (hier erwaehntem) Workshop mit Various & Gould (Website) (Facebook) im Kosovo (via FB):

„From 23rd of July until 1st of August we‘ve been part of the international workshop “DE/CONSTRUCTING Identities” in Prizren (Kosovo), in which we‘ve been leading the street art section. We had a great time with the group!!

The workshop was organized by the forumZFD (Forum Ziviler Friedensdienst / Civil Peace Service) and led by Jane Viola Felber, Dragana Milutinovic, Abdullah Ferizi, Nehari Sharri and others.

The workshop took place at the same time as DOKUFEST which meant a great inspiration for the participants. Transforming the understanding of identities as ever changing results of social interaction into an art technique, a group of 25 young people from the Western Balkans and Germany deconstructed their identities along a technique that is known from children’s books or phantom view catalogues. The faces are horizontally cut in stripes, so that you can rearrange them in endless variations. In addition there are a series of words (marking one’s identities) so that you can replace some parts of the face.

http://deconstructing-iden​tities.tumblr.com/

Vigilante Trailer

Undenk: Vigilante Vigilante Trailer

OZ Gerichtsurteil im SPON & in der TAZ

Und auch die TAZ und der Spiegel berichten ueber OZ und das heutige Gerichtsurteil (Danke Phillip):

„(..) „Ich kann nicht beurteilen, ob das was Herr F. macht, Kunst ist. Es ist mir auch egal“, sagt Richterin Heike Valentin in ihrer Urteilsbegründung. Kunst könne sich nun einmal nicht über das Eigentumsrecht hinwegsetzen. Dann rechnet sie minutiös vor, welches Vergehen wie viele Tage im Gefängnis zur Folge hat. Von einer der hinteren Zuschauerreihen ist ein deutliches „Pfui“ zu hören. Auch heute sind die OZ-Fans ins Gericht gekommen. (..)“

OZ Gerichtsurteil in der Sueddeutschen

Und hier dann nochmal ein Artikel zu OZ´s Gerichtsurteil in der Sueddeutschen.

„(..) Seine zwei Anwälte hatten laut Berichten von sueddeutsche.de geplant, aus seinem Fall einen Musterprozess für das Grundrecht auf Kunstfreiheit zu machen. Denn schließlich ist Street Art, worunter auch die Graffiti-Kunst zählt, ohne den öffentlichen Raum gar nicht denkbar. Die Versuche waren allerdings vergeblich. (..)“

OZ Gerichtsurteil im NDR

Hier gibt´s noch einen Artikel zu OZ im NDR.

„(..) Richterin: Sachbeschädigung ist ein Straftatbestand // Die Richterin sagte in ihrer Urteilsbegründung, Sachbeschädigung sei ein Straftatbestand. „Wir wenden Gesetze an, die nicht von einem Diktator kommen, sondern vom Bundestag.“ Eine Bewährung könne sie nicht begründen, da „Oz“ während des laufenden Prozesses schon wieder beim Sprühen erwischt worden sei. Zuvor hatte die Verteidigung von „Oz“ auf Freispruch plädiert. Die Staatsanwaltschaft hatte für die laut Anklage insgesamt 19 Taten 18 Monate Haft gefordert.
Verteidigung kündigt Revision an

Die Verteidigung kündigte unmittelbar nach dem Urteil an, in Revision zu gehen. Anwalt Andreas Beuth sagte NDR 90,3: „Für uns sind nicht alle Fälle erwiesen. Wir halten die Veränderungen an Verteilerkästen für unerheblich und damit den Tatbestand der Sachbeschädigung nicht erfüllt.“ Der Angeklagte selbst nahm das Urteil regungslos entgegen. (..)“

OZ Gerichtsurteil

Das Amtsgericht Hamburg-Barmbek hat OZ heute zu 14 Monaten Haft verurteilt. Weiter Infos hier in der MOPO oder im Abendblatt:

„Hamburg. Der als „Oz“ bekannt gewordene Hamburger Graffiti-Sprüher ist am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht Hamburg-Barmbek sah es als erwiesen an, dass der 61-Jährige Walter F. Sachbeschädigungen in elf Fällen begangen hat. Es sei nötig, „mal wieder zum Ausdruck zu bringen, worüber wir uns hier unterhalten: Wir unterhalten uns über Sachbeschädigung, und das ist ein Straftatbestand“, sagte Richterin Heike Valentin in der Urteilsbegründung.

Zuvor hatte die Verteidigung von „Oz“ auf Freispruch plädiert, die Staatsanwaltschaft hatte für die laut Anklage insgesamt 19 Taten 18 Monate Haft gefordert. Der Graffiti-Sprüher soll mehr als 120.000 Schriftzüge und Muster in Hamburg hinterlassen haben.“ // Bild via Syrdarja auf Streetfiles.