Eine Hausverwaltung die mit Graffitis auf ihren Haeusern fuer Mieter_innen wirbt // „..nur einen Katzensprung vom Boxi entfernt, mittendrin in einem Schmelztiegel von Kunst, Kultur und kreativer Energie.“ (Danke T.)!
test12345
12 Antworten auf “Standortargument”
- 1 Pingback am 13. März 2010 um 19:36 Uhr
- 2 Pingback am 05. Juli 2010 um 11:42 Uhr











.. bloß daß die Leute, wegen denen der Kiez hier so attraktiv geworden ist, sich die Mieten langsam nicht mehr leisten können … ich kotz gleich!
What ever you do, it’s a Catch 22 ….
die leute die dort hinziehen haben absolut null und nichts mit dem leben der „früheren“ bewohner des kiezes gemein…
Die meisten haben einen guten Job, Kinder und kaufen und definieren sich über Lifestyle- und Bioprodukte. Das Straßenleben ist denen doch gleich, in dem dorf aus dem sie stammen gab es schließlich auch nur saubere häuser, die nicht individualisiert waren durch fremde personen…
Und aus welchen Dorf kommt ihr denn? Aber Hauptsache im „Kill Yuppies“ Shirt durch Kreuzberg rennen. Lächerlicher HAufen
Seh ich genauso; die meisten die sich ueber Gentrification beschweren haben vor 2 jahren ueberhaupt dazu beigetragen.
xx
Das Dorf aus dem ich komme heißt Friedrichshain und ich besitze kein „Kill Yuppies“ Shirt und renne nur selten durch Kreuzberg … falls ich mich hier überhaupt angesprochen fühlen soll.
Die Aufwertung dieses Kiezes hat schon vor langer Zeit begonnen, im Grunde schon direkt nach Mauerfall und zwar nicht nur durch Graffiti- und Streetartkünstler, sondern auch durch Hausbesetzer, Kulturvereine, Sanierungsgebiete, Quartiersmanagement und unzählige Einzelinitiativen von Leuten sowohl aus dem Kiez als auch von sonstwoher, die versucht haben etwas lebenswertes aus dieser total maroden Gegend zu machen, in der (fast) nur Rentner und Alkoholiker gewohnt haben.
Das war ne zeitlang ganz nett, aber jetzt, wo es hier „attraktiv“ ist und in Prenzlauer Berg etc. nichts mehr zuholen ist, zieht die Karawane eben weiter, jetzt kommen die fetten Investoren, schöpfen die Sahne von der Milch und sorgen durch stetig steigende Mieten dafür, daß der Rest eben gehen darf …
Ist alles nichts neues, kann man überall auf der Welt beobachten, ist immer der gleiche Kreislauf …
Das wirkliche Problem ist das System in dem wir leben … und darum kann mehr Destruktion nur richtig sein. Aber wo ist der Punkt, andem man ansetzen muß?
ich finde auch, dass man mit dem ganzen trend der vermieter irgendwie umgehen muss. obs jetzt destruction und weniger style is weiß ich ned. wahrscheinlich würd denen alles irgendwie taugen und für die is alles hip…
alles kaputt machen
http://unkultur.olifani.de/?p=218
Vandalismus als standortargument.. Neat