Artikel ueber das Streeart-Praktikum bei Bronco auf SPON (Danke FG).
„Über Zäune klettern, nachts sonderbare Plakate kleben, im Regen Graffiti analysieren – wer mit Bronco unterwegs ist, darf nicht zimperlich sein. Der Berliner Streetartist suchte eine Praktikantin und fand Christine Schäfer, 24. Die Fotografin weiß jetzt: Kunst ist schön, macht aber viel Büroarbeit. (..)“ weiter.

Photo: Anne Fromm.











Danke für deinen Beitrag. Da ich kein Kind der 70er sondern der 90er (85er Jahrgang) bin ist mir diese Entwicklung nicht so bewusst gewesen. Aber du hast recht. Das Timing ist bei jedem Track exakt. Das war wohl die Grundvoraussetzung für die musikalischen Entwicklungen bis heute. Aber nicht nur die Hörgewohnheiten in Bezug auf Timing haben sich geändert, auch die Sounds sind ganz anders geworden, denke man da mal an den 909 oder 808. Überhaupt die Synthetischen Klänge haben einzug in jede poproduktion gehalten. Ich selber arbeite in einem Studio und bekommen selbst mit, das sogar Gitarren, Streicher, Bässe, ect alle aus der Konserve kommen, ohne das man einen großartigen unterschied hört. Alles natürlich in einem Gewissen rahmen. Eine Akustik Gitarren Konzert wird man am Computer wohl niemals so hinbekommen wie ein von Menschenhand gespieltes. Wohl auch wegen des Timings. Dafür gibt es aber auch tools, das Humanizing, welches versucht die Menschliche uneffizienz zu immitieren, damit sich nicht alles so statisch anhört. Letzendlich hört man die starre Rhytmik immer heraus. Das klingt für unsere Ohren erstmal befremdlich. Gerde wohl auch deshalb wird es weiterhin Studiodrummer, oder Drummer an sich weitergeben. Den eine Produktion mit einem echten Drumset, hört sich ungemein viel persönlicher und eben menschlicher an. Es ist paradox, haben sich die Produktionen vom natürliche Drumset entfernt, versuchen Sie heute sich diesem wieder anzunähern, mit perfektem Timing, das eben unperfekt klingen soll.