Hier nochmal der Flyer mit den Infos zum Konzept der „Urban ARt Patenschaften“. Vorgestellt wird das Konzept und zwei erste Arbeiten (eine von BRONCO und eine von VARIOUS & GOULD) z.Z. im Rahmen meiner Ausstellung in der ATM-Galerie (zwei Handy-Photos der Werke im Anhang):
BROCO „PUNKROCK“ // VARIOUS & GOULD „SPAGHETTI..“














voll total super!
Ich empfinde dies als einen weiteren Schritt in der Kommerzialisierung!
Außerdem frage ich mich warum sich „Just“ zwischen Künstler und Käufer zwischen schaltet? Ich denke. dass die Interessen klar auf der Hand liegen.
Diese Dinge sollten kritisch hinterfragt werden, was hat Beispielsweise eine Galerie wie ATM damit zu tun? Man sollte nicht vergessen dass die Fotos welche in der Ausstellung zu sehen sind für ca. 250-,€ (und mehr) verkauft werden. Es handelt sich dabei um Editionen. Die Werke, welche auf den Fotos abgebildet sind stammen nicht von „Just“, oft wurden die Künstler nicht gefragt, wissen nichts vom Verkauf der Fotos und werden auch nicht am Gewinn beteiligt.
Oh, die boese Kommerzialisierung
^^ Es schaltet sich nicht „Just“ zw. Artist und „Kaeufer_in“, sondern eine kleine Gruppe an Leuten die die Idee dieser Patenschaften seit Jahren schon umsetzen moechten. Welche Interessen liegen klar auf der Hand?
ATM hat mit dem Projekt ersteinmal garnichts zu tun, nur wurd´ meine Ausstellung (in der ATM) als Ort gewaehlt das Konzept der Patenschaften erstmals oeffentlich zu machen und mit ersten Werken umzusetzen.
Oje..
absolut interessante geschichte!
@critical mass:
…wie bei den meisten dingen, kannst du eine „kommerzialisierung“ von urban art, etc, eh nicht verhindern…
.so blöd das auch ich finde und so wütend es mich macht, dasz dann in der regel irgendwelche honks daherkommen, von der materie nicht die geringste ahnung haben und sich dann aber dumm und duszelig verdienen, umso besser finde ich wenn dann solche aktionen „aus der szene“ selber kommen.
.und wenn du dir die fotos mal genauer anschaust, sind da auch nicht „einfach“ irgendwelche fotos, auf denen „urban art“ zu sehen ist, sondern sehr viel mehr, was mit diesen fotos rübergebracht wird…
…und das mit den patenschaften finde ich ehrlich gesagt eine sehr entlarvende aktion. sie entlarvt nämlich genau den umstand, dasz immer irgend-jemand etwas „besitzen“ will, dasz „urban art“ aber nur auf der strasze „funktioniert“ und dasz eben genau meist „irgendwelche leute“ mit „urban art“ geld machen, aber die produzierenden künstler_innen nix davon zu sehen bekommen und zwar den spasz habenm aber halt auch das alt-bekannte „risiko“ tragen…
.und falls es so sein sollte, dasz sich da gerade deine werke auf den zum verkauf stehenden bildern befinden sollten, empfehle ich, kontakt zu just aufzunehmen und in einen dialog zu treten.
.sowas hat bei mir bisher immer erfolg gehabt.
.z.b. verkauft keiner der läden, usw. (von denen ich weisz), bei denen ich mich über den verkauf von bildern meiner sachen beschwert habe, diese bilder noch…