Der Neurotitan-Newsletter ueber den bei ihnen stattfindenen Teil des von der Czentrifuga organisiertem 1. internationalen Druckerfstival (Start der 25.04.09):
NEUROTITAN GALERIE IM HAUS SCHWARZENBERG
ROSENTHALER STR. 39 / 10178 BERLIN
& Czentrifuga präsentieren:
LE GRAND OPENING
große Eröffnung des 1. INTERNATIONALEN DRUCKERFESTIVALS mit Druckermesse, Konzert und Vernissage
PROGRAMM: 25.4. 2009
15 Uhr Druckermesse im Hof (bis ca 20 Uhr)
Berliner Druck-Künstler präsentieren ihre Werke
der französische Allround Küpnstler Jaques Chauchat präsentiert seine Drucke im Hof und druckt Live!
17 Uhr The Early Tapes – Berliner Beat und Surf Musik – Live (www.myspace.com/theearlytapesberlin)
19 Uhr Vernissage: Le Grand Opening mit Cannonballpress und Toomas Kuusing
22 Uhr Wild and Endless DJ Night mit DJ Wahnfried (www.myspace.com/djwahnfried) im Eschschloraque
Cannonballpress
Seit neun Jahren produzieren Martin Mazorra und Mike Houston – Holzschnitzer und Herrscher über den schwarzweißen Schmuddelpiraten-Druck aus Brooklyn, Reliefschnitte in kleiner Auflage, Siebdrucke und Lithografien aus eigener Herstellung und veröffentlichen darüber hinaus Drucke anderer Künstler. Beide sind große Befürworter bezahlbarer Kunst: Ihre zweitägige Druckermesse „Prints Gone Wild“ in Brooklyn, bei der Kunst für 50 $ und weniger präsentiert wird, geht bereits ins vierte Jahr.
Houstons Punk-Surrealismus beschwört ein stetig wachsendes Ensemble von Bildern herauf, die sich auf der Grenze zwischen Abstraktem und Repräsentativem bewegen. Unbeseelte Industrieprodukte, Wissenschaft und Fantasie kommen ineinander verwoben zum Vorschein und kollidieren auf Vinylrollen, Aluminiumtafeln, Tintenzeichnungen, Holzschnitten und Siebdrucken miteinander. Seine Motive findet er meist im surrealen Müll den nur die Provinz so zu bieten hat: Paviane in Hosen, dazu Omas und alte Autos. Die Darstellungen spiegeln Houstons Faszination für Greifbares, und zugleich Absurdes und Strahlendes wieder.
Mazorras Arbeiten bezeugen seine Liebe für üppiges Design und starke graphische Bilder. Als ältester Sohn eines Exil-Cubaners in West Virginia entwickelte Mazorra seine Ästhetik unter dem Eindruck von Appalachen-Ökonomie und Prä-Castro-Nostalgie. Obwohl die Bilder nicht direkt darauf verweisen, spielt doch die allgemeine Wertschätzung, die sein spanischer Vater und die Dorfgemeinschaft ihren Automobilen entgegen brachten – Maschinen als Repräsentanten von Stolz, Optimismus und Freiheit – eine grundlegende Rolle. Seiner Kunst versucht er den Geist dieser Dinge einzuhauchen: .
In den letzten vier Jahren haben die beiden mit dem Kollektiv The Barnstormers gearbeitet. Die Gruppe hat Wandgemälde an etwa 50 alternde Tabakscheunen in North Carolina gemalt, öffentliche Kunstprojekte, nationale und internationale Ausstellungen arrangiert. Filme, in denen sie Zeitraffer-Bilder, Installationen, Mal-Performances und Sound miteinander kombinieren, haben sie bekannt gemacht.“
(…) ..den Rest hier.
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