Streetart Ausverkauf

Die grosse verkuerzte Streetart- und Kapitalismuskritik geht weiter! Danke Haevi fuer diese Bilder

ryc haevi ausverkauf
Posted by haevi auf RYC.

ryc haevi ausverkauf
Posted by haevi auf RYC.

ryc haevi ausverkauf
Posted by haevi auf RYC.

Link:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • Google Bookmarks
  • HackerNews
  • StumbleUpon
  • Tumblr
  • del.icio.us
  • Netvibes
  • Technorati

27 Antworten auf “Streetart Ausverkauf”


  1. Gravatar Icon 1 el bocho 18. September 2008 um 13:29 Uhr

    was will uns das sagen?

  2. Gravatar Icon 2 sam 18. September 2008 um 13:51 Uhr

    von der idee her gut…wenne man es anders einsetzt!

    kein urban artist aus berlin macht dick kohle…die meißten sind froh, wenn sie ihre farben raus kriegen.

  3. Gravatar Icon 3 just 18. September 2008 um 13:56 Uhr

    keene ahnung. wahrscheinlich geht der preisschild-mensch wie geschrieben von einer verkuerzten kapitalismuskritik aus. fuer manche leute ist alles streetart ein tief-rebellischer akt gegen everything und dass seine_ihre held_innen jetzt ausstellungen machen und werke verkaufen (koennen) ein verrat an der szene und an der revolution :-) oder so aehnlich. oder die preisschilder sind einfach von nem student oder studentin. das waer noch schlimmer eigentlich.

  4. Gravatar Icon 4 just 18. September 2008 um 14:03 Uhr

    In dem Zusammenhang nochmal auf den Vortrag von Christian Psaar im Rahmen des Urban-Scripts hingewiesen der die Aktionen der NY´er Splasher untersuchte:

    http://just.blogsport.de/theory/

  5. Gravatar Icon 5 alex 18. September 2008 um 17:46 Uhr

    mir gefällt die aktion sehr gut!

    es geht hier sicher nicht darum bestimmte artists anzuprangern, das schild ist glaube ich eher symbolisch gemeint und könnte auf jedem „street“art werk aufgeklebt werden. sei der „künstler“ noch so unkommerziell.

    es soll glaube ich eher verdeutlichen, dass streetart werke inzwischen mit geld zu erwerben sind.

    ob der künstler daran verdient sei dahingestellt.

    auch muss es nicht umbedingt alla splasher kunst / kapitalischtisch kritisch sein. das ist nur eure interpretation, weil es eine vorherrschende meinung ist. die aktion ist rein objektiv und das streetart käuflich ist, kann jeder beurteilen wie er mag
    die aktion zerstört ja auch nicht die werke, wie splasher sondern ergänzt sie wenn mann so will. grade das sollte doch positiv aufgenommen werden. selbstreflektion innerhalb der szene ist das stichwort.

    fakt ist: 1. streetart ist mainstream
    2. streetart ist käuflich

    ps. ich kenne weder din „künstler“, noch bin ich es

  6. Gravatar Icon 6 SuperFat 18. September 2008 um 19:02 Uhr

    Die Idee an sich ist nicht schlecht, doch stört mich -und wahrscheinlich auch die jeweiligen Artists- das die anderen Werke überklebt werden. Das ist ein Schritt zu weit meiner Meinung nach…

  7. Gravatar Icon 7 just 18. September 2008 um 19:03 Uhr

    es soll glaube ich eher verdeutlichen, dass streetart werke inzwischen mit geld zu erwerben sind.

    sry aber im k. ist alles kaeuflich und vermarktbar. egal ob streetart oder kubanische revolution. ist aber schoen wenn der preisschildmensch das auch verstanen hat.

    und ob es zerstoerung oder ergaenzung ist sei mal dahin gestellt und definition von jeder_m einzelnen. nur weil der preisschildmensch seine erkenntnisse mit der welt teilen will find ichs zB scheisse damit ein swoon halb platt zu machen.

    waere es nicht so eine platte und abgegessene, verkuerzte kritik bzw. aussage faend ichs auch cool. die preisschilder sehen ja auch ganz gut aus.

    naja ansichtssache.
    mir faellt ausser nem mueden gaehnen nix dazu ein..

  8. Gravatar Icon 8 Anartchy 18. September 2008 um 23:15 Uhr

    ich find die aktion gut. wie die preise angebacht sind und welche preise drauf stehen ist auf jedenfall gut gewählt . dass streetart „maintream ist“ sollte man eher mit „medial ausgeschlachtet“ ersetzen . denn ich glaube dass viele(sehr aktive) leute es nicht tun weil sie
    „in“ sein wollen . dass jedoch arte, bild und werimmer interesse daran haben , dafür kann man als aktiver nicht soviel – schließlich geht man ja dem nach worauf man bock hat.

  9. Gravatar Icon 9 Anartchy 18. September 2008 um 23:20 Uhr

    im übrigen sehe ich weniger die kritik am sellout durch die leute , denn jeder künstler muss von was leben , vielleicht ist doch eher die frage wie es viele machen – also erst nen chrakter auf der strasse sprühen und dann eine woche später das passende shirt im laden , da ist kritik doch verständlich – oder ?
    es sollte aber nicht verwerflich sein dass man auch von seiner kunst leben kann – also aussenwände offziell malen oder bilder auf leinwand.
    ich sehe aber auch dass sich einige sehr unter ihrem preis verkaufen .

  10. Gravatar Icon 10 just 18. September 2008 um 23:48 Uhr

    ja find ich auch so.

    vielleicht ist doch eher die frage wie es viele machen – also erst nen chrakter auf der strasse sprühen und dann eine woche später das passende shirt im laden , da ist kritik doch verständlich – oder ?

    …aber das bleibt den Leuten doch selbst ueberlassen. Ist doch deren Sache ob sie etwas fuer eine PSP-, Ogo-, Vans-, oder Whatever-Kampagne machen. Und ich find objektive Kritik und Reflektion auch super & wichtig, aber so hab ich die Preisschild-Aktionen nicht empfunden. Die „Streetart ist verkaeuflich, boese boese Gentrification und Streetart-Kapitalismuskritik“-Diskussion laeuft doch schon ne Weile (zum. ne Weile in der Streetart-Szene, woanders schon ewig laenger) und sinnvoll waere es doch gewesen da anzuknuepfen anstatt wieder 100 Schritte vorher anzufangen…

    Morgen mach ich Photos von den Preisschildern und verkauf die Motive als T-Shirts oder Postkarten. Et Voilá, dann ists aus mit der tollen „Streetart ist kaeuflich“-Aktion. Weil die Preisschilder naemlich -tataa- auch nichts anderes sind als vermarktbares Streetart.

  11. Gravatar Icon 11 just 18. September 2008 um 23:58 Uhr

    Und das sich die Kunst-Studis da mit ihrer „objektiven“ Kritik ueber andere Arbeiten auf der Strasse hinwegsetzten find ich auch nur daneben. Bestes Beispiel ist doch gerad das erste Photo hier im Eintrag – voll ueber Ony´s Poster rueber. Deutet doch auf eine beknackte avantgardistische Haltung hin, genauso wie es bei den Splashern aus NY war. :d aber egal.

  12. Gravatar Icon 12 vect 19. September 2008 um 9:45 Uhr

    ony2s poster waren schon zu mehr als die hälfte mit werbung überkleistert … in dem fall also eher kein avantgardistisches crossen aus meiner sicht … ich habe mich auch dazu bei ihm nach der aktion gemeldet … so viel zu meiner rechtfertigung :-)

  13. Gravatar Icon 13 just 19. September 2008 um 11:25 Uhr

    ne, du warst ja garnicht gemeint mit deinem paste-up :-) !
    und eigentlich ist mir das auch alles egal. sry fuer die ganzen bleoden comments.

  14. Gravatar Icon 14 alex 19. September 2008 um 17:02 Uhr

    ****dass streetart “maintream ist” sollte man eher mit “medial ausgeschlachtet” ersetzen***

    unterschreib

    ***Die “Streetart ist verkaeuflich, boese boese Gentrification und Streetart-Kapitalismuskritik”-Diskussion laeuft doch schon ne Weile***

    ja und nur aus diesem grund regt ihr euch drüber auf. wer sagt denn, dass der preisschildmann/studi
    da jemanden kritisieren will. ein preisschild aufzukleben wir nur von euch negativ interpretiert. vielleicht findet er deiese käuflichkeit ja super und will menschen darauf hinweisen. mache menschen wussten vllt nicht, dass sie käuflich ist und renn jetzt inne galerie :)

    capitalism rules

  15. Gravatar Icon 15 haevi 20. September 2008 um 10:33 Uhr

    Ich glaube schon, dass es dem Macher um den Ausverkauf geht, und da finde ich das Überkleben schon etwas zu radikal, das hätte man auch anders zum Ausdruck bringen können.
    Jeder Künstler hat ja schließlich das Recht mit seinen Werken zu machen was er will. Einige meinen wohl, nur weil ein Motiv irgendwo in der Stadt mal auftaucht, darf es nirdendwo anders mehr verwendet werden.
    Und irgendwie muss das „Hobby“ ja finanziert werden.Dann doch lieber so, als bei Mc-Blöd hinter der Theke.

  16. Gravatar Icon 16 Whatson 20. September 2008 um 19:07 Uhr

    Mich wundert doch wirklich sehr, dass das Anbringen dieser Preisschilder als zu extrem oder gar radikal bezeichnet wird, weil sie Werke anderer „Künstler“ (teilweise) überdecken. Streetart setzt sich mit Nutzung bzw. Umgestaltung des öffentlichen Raumes auseinander und ich denke ich gehe mit den meisten Leuten hier konform wenn ich sage, dass jeder auch das Recht zur Umgestaltung haben sollte. Zerstörung, Kommentierung oder Umgestaltung von Vorhandenem ist ebenso gestalterisches Mittel im Urbanraum wie das Anbringen von Postern, Stencils, Installationen etc..
    Wenn man der Meinung ist sein Stadtumfeld mit bestimmten Streetartaktionen zu bereichern, dann muss einem auch klar sein das manche Leute das anders sehen könnten. Wem dieser Gedankenansatz jetzt völlig fremd erscheint, der sollte sich meiner Meinung nach vielleicht ein bisschen mit der Graffiti-Szene beschäftigen. Wenn jemand Streetart macht nimmt er auf den Umraum bezug an dem er sie macht. Der Nächste, der an diesem Ort Streetart anbringt nimmt wieder auf den Umraum bezug, also zwangsläufig auch auf das Werk seines Vorgängers. Streetart zu fabrizieren, weitere Veränderungen wie das Abreissen oder Überkleben aber zu missbilligen ist arrogant und unüberlegt.

    In diesem Sinne

    gehabt euch Wohl

  17. Gravatar Icon 17 kunstbanause 21. September 2008 um 18:03 Uhr

    nix is für die ewigkeit.
    und der so oft beschworene hauch der vergänglichkeit eurer kunst wird euch doch jetzt nicht auf die füsse fallen?
    ich würd mich freuen wenn jemand bezug auf meine werke nimmt und nicht im suff ein tag draufknallt. (is das dann eigentlich echte avantgarde?)

  18. Gravatar Icon 18 Nora 23. September 2008 um 15:45 Uhr

    Ich möchte Whatson zustimmen und frage mich: Was soll dieses Anti-Studentinnen-Gequatsche? Was ist das für ein anti-intellektuelles Gehabe? *grusel*
    Street Art ist nicht nur für Eingeweihte da; ich denke, vielen Passanten werden diese überdimensionalen Preisschilder, die sie aus ihrem Alltag nur allzu gut kennen, auffallen und sie werden sich fragen, was es damit auf sich hat. Insofern erfüllt diese Aktion meine persönliche Güte-Kriterien für Street Art (also das Auffallen als Kunst und ein erkennbarer oder gar verwischter Bezug zur Umgebung) und ob dieser Preisschilderklebermensch nun Ausverkauf oder Kaptalismus ist Scheiße meint, ist mir völlig wurscht. Er könnte doch auch die Wand oder die Welt meinen, die einen Preis hat, nicht wahr?

  19. Gravatar Icon 19 just 23. September 2008 um 17:22 Uhr

    Er könnte doch auch die Wand oder die Welt meinen, die einen Preis hat, nicht wahr?

    noe. und wenn? die „kritik“ oder erkenntniss wuerd die gleiche bleiben. oder? ich finds toll das manche die preisschilder super und manche unsuper finden. schoen kontrovers.

    Was soll dieses Anti-Studentinnen-Gequatsche? Was ist das für ein anti-intellektuelles Gehabe?

    hm, student_innen sind fuer mich nicht immer = intellektuell. aber schoen waers.

  20. Gravatar Icon 20 billy 23. September 2008 um 22:33 Uhr

    ich glaub der typ hat nen namen

    5036

  21. Gravatar Icon 21 Art & Vision 26. September 2008 um 0:29 Uhr

    Hallo zusammen,

    Wir sind eine kleine aber feine Kunst, Design und Kommunikation. München ist in Sachen Streetart noch Entwicklungsstadt und das möchten wir ändern. Also suchen wir Künstler. Bei Interesse bitte einfach melden.

    Alles Gute

    Tom Jung
    Art and Vision

  22. Gravatar Icon 22 alias 13. Oktober 2008 um 14:52 Uhr

    er sollte es lieber sein lassen!!!

    ich hab keinen bock meine poster so zu sehen.
    und das einzige was dieser typ damit bewirkt,
    ist das ich erstmal nichts in berlin kleben werde.

    die straße steht bei mir nicht zum verkauf!
    ich plakatiere bisher nicht auf bestellung oder gegen bezahlung ;)
    und das ich mal ab und zu ein bild verkaufe
    ist wohl noch kein kapitalismus…

    ich verkaufe nicht mich -sondern das was mir spass macht.

    und unter “uns” gesagt:
    dieser honk sollte sich besser nicht von MIR dabei
    ertappen lassen meine poster zu überkleben..
    es könnte sein das er nen sonderpreis mitten
    in fresse bekommt….

  23. Gravatar Icon 23 4rtist.com#─────██████████════█ 30. Januar 2009 um 13:51 Uhr

    die Akltion finde ich gut , erlaubt sie doch auch auf die Preise meiner Exponate* von 6€ per Preisänderung mit dem Edding hinzuweisen.

    #─────██████████════█

    ﴾͡๏̯͡๏﴿ ﴾͡●̯͡●﴿

    Gehwegfliesen , geschnittene Dreiecke , ☺-_-lids, geTA66te Werbeposter + …

  24. Gravatar Icon 24 !YO! 31. Januar 2009 um 20:37 Uhr

    „ich glaub der typ hat nen namen 5036″

    Was natürlich für eine Provinzritter aus SO36 stehen könnet :-?

  25. Gravatar Icon 25 not for you 09. Februar 2009 um 22:47 Uhr

    also, es ist keine schlechte idee, aber meiner meinung geht es einen schritt zu weit, weil a) andere werke zu sehr überklebt werden (was aber bei käuflicher ware immer so ist) und b) weil die preise nix aussagen…. wer kann sagen was ein werk wert ist….

    aber hat einen hohen widererkennungswert

  1. 1 rebel:art » Blog Archive » Street Art Schnäppchen Pingback am 19. September 2008 um 9:12 Uhr
  2. 2 Graffitis en venta en Berlín | Malos tiempos para la lírica Pingback am 26. September 2008 um 8:08 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.