Die grosse verkuerzte Streetart- und Kapitalismuskritik geht weiter! Danke Haevi fuer diese Bilder

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Streetart & Kram
Die grosse verkuerzte Streetart- und Kapitalismuskritik geht weiter! Danke Haevi fuer diese Bilder

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was will uns das sagen?
von der idee her gut…wenne man es anders einsetzt!
kein urban artist aus berlin macht dick kohle…die meißten sind froh, wenn sie ihre farben raus kriegen.
keene ahnung. wahrscheinlich geht der preisschild-mensch wie geschrieben von einer verkuerzten kapitalismuskritik aus. fuer manche leute ist alles streetart ein tief-rebellischer akt gegen everything und dass seine_ihre held_innen jetzt ausstellungen machen und werke verkaufen (koennen) ein verrat an der szene und an der revolution
oder so aehnlich. oder die preisschilder sind einfach von nem student oder studentin. das waer noch schlimmer eigentlich.
In dem Zusammenhang nochmal auf den Vortrag von Christian Psaar im Rahmen des Urban-Scripts hingewiesen der die Aktionen der NY´er Splasher untersuchte:
http://just.blogsport.de/theory/
mir gefällt die aktion sehr gut!
es geht hier sicher nicht darum bestimmte artists anzuprangern, das schild ist glaube ich eher symbolisch gemeint und könnte auf jedem „street“art werk aufgeklebt werden. sei der „künstler“ noch so unkommerziell.
es soll glaube ich eher verdeutlichen, dass streetart werke inzwischen mit geld zu erwerben sind.
ob der künstler daran verdient sei dahingestellt.
auch muss es nicht umbedingt alla splasher kunst / kapitalischtisch kritisch sein. das ist nur eure interpretation, weil es eine vorherrschende meinung ist. die aktion ist rein objektiv und das streetart käuflich ist, kann jeder beurteilen wie er mag
die aktion zerstört ja auch nicht die werke, wie splasher sondern ergänzt sie wenn mann so will. grade das sollte doch positiv aufgenommen werden. selbstreflektion innerhalb der szene ist das stichwort.
fakt ist: 1. streetart ist mainstream
2. streetart ist käuflich
ps. ich kenne weder din „künstler“, noch bin ich es
Die Idee an sich ist nicht schlecht, doch stört mich -und wahrscheinlich auch die jeweiligen Artists- das die anderen Werke überklebt werden. Das ist ein Schritt zu weit meiner Meinung nach…
sry aber im k. ist alles kaeuflich und vermarktbar. egal ob streetart oder kubanische revolution. ist aber schoen wenn der preisschildmensch das auch verstanen hat.
und ob es zerstoerung oder ergaenzung ist sei mal dahin gestellt und definition von jeder_m einzelnen. nur weil der preisschildmensch seine erkenntnisse mit der welt teilen will find ichs zB scheisse damit ein swoon halb platt zu machen.
waere es nicht so eine platte und abgegessene, verkuerzte kritik bzw. aussage faend ichs auch cool. die preisschilder sehen ja auch ganz gut aus.
naja ansichtssache.
mir faellt ausser nem mueden gaehnen nix dazu ein..
ich find die aktion gut. wie die preise angebacht sind und welche preise drauf stehen ist auf jedenfall gut gewählt . dass streetart „maintream ist“ sollte man eher mit „medial ausgeschlachtet“ ersetzen . denn ich glaube dass viele(sehr aktive) leute es nicht tun weil sie
„in“ sein wollen . dass jedoch arte, bild und werimmer interesse daran haben , dafür kann man als aktiver nicht soviel – schließlich geht man ja dem nach worauf man bock hat.
im übrigen sehe ich weniger die kritik am sellout durch die leute , denn jeder künstler muss von was leben , vielleicht ist doch eher die frage wie es viele machen – also erst nen chrakter auf der strasse sprühen und dann eine woche später das passende shirt im laden , da ist kritik doch verständlich – oder ?
es sollte aber nicht verwerflich sein dass man auch von seiner kunst leben kann – also aussenwände offziell malen oder bilder auf leinwand.
ich sehe aber auch dass sich einige sehr unter ihrem preis verkaufen .
ja find ich auch so.
…aber das bleibt den Leuten doch selbst ueberlassen. Ist doch deren Sache ob sie etwas fuer eine PSP-, Ogo-, Vans-, oder Whatever-Kampagne machen. Und ich find objektive Kritik und Reflektion auch super & wichtig, aber so hab ich die Preisschild-Aktionen nicht empfunden. Die „Streetart ist verkaeuflich, boese boese Gentrification und Streetart-Kapitalismuskritik“-Diskussion laeuft doch schon ne Weile (zum. ne Weile in der Streetart-Szene, woanders schon ewig laenger) und sinnvoll waere es doch gewesen da anzuknuepfen anstatt wieder 100 Schritte vorher anzufangen…
Morgen mach ich Photos von den Preisschildern und verkauf die Motive als T-Shirts oder Postkarten. Et Voilá, dann ists aus mit der tollen „Streetart ist kaeuflich“-Aktion. Weil die Preisschilder naemlich -tataa- auch nichts anderes sind als vermarktbares Streetart.
Und das sich die Kunst-Studis da mit ihrer „objektiven“ Kritik ueber andere Arbeiten auf der Strasse hinwegsetzten find ich auch nur daneben. Bestes Beispiel ist doch gerad das erste Photo hier im Eintrag – voll ueber Ony´s Poster rueber. Deutet doch auf eine beknackte avantgardistische Haltung hin, genauso wie es bei den Splashern aus NY war.
aber egal.
ony2s poster waren schon zu mehr als die hälfte mit werbung überkleistert … in dem fall also eher kein avantgardistisches crossen aus meiner sicht … ich habe mich auch dazu bei ihm nach der aktion gemeldet … so viel zu meiner rechtfertigung
ne, du warst ja garnicht gemeint mit deinem paste-up
!
und eigentlich ist mir das auch alles egal. sry fuer die ganzen bleoden comments.
****dass streetart “maintream ist” sollte man eher mit “medial ausgeschlachtet” ersetzen***
unterschreib
***Die “Streetart ist verkaeuflich, boese boese Gentrification und Streetart-Kapitalismuskritik”-Diskussion laeuft doch schon ne Weile***
ja und nur aus diesem grund regt ihr euch drüber auf. wer sagt denn, dass der preisschildmann/studi
da jemanden kritisieren will. ein preisschild aufzukleben wir nur von euch negativ interpretiert. vielleicht findet er deiese käuflichkeit ja super und will menschen darauf hinweisen. mache menschen wussten vllt nicht, dass sie käuflich ist und renn jetzt inne galerie
capitalism rules
Ich glaube schon, dass es dem Macher um den Ausverkauf geht, und da finde ich das Überkleben schon etwas zu radikal, das hätte man auch anders zum Ausdruck bringen können.
Jeder Künstler hat ja schließlich das Recht mit seinen Werken zu machen was er will. Einige meinen wohl, nur weil ein Motiv irgendwo in der Stadt mal auftaucht, darf es nirdendwo anders mehr verwendet werden.
Und irgendwie muss das „Hobby“ ja finanziert werden.Dann doch lieber so, als bei Mc-Blöd hinter der Theke.
Mich wundert doch wirklich sehr, dass das Anbringen dieser Preisschilder als zu extrem oder gar radikal bezeichnet wird, weil sie Werke anderer „Künstler“ (teilweise) überdecken. Streetart setzt sich mit Nutzung bzw. Umgestaltung des öffentlichen Raumes auseinander und ich denke ich gehe mit den meisten Leuten hier konform wenn ich sage, dass jeder auch das Recht zur Umgestaltung haben sollte. Zerstörung, Kommentierung oder Umgestaltung von Vorhandenem ist ebenso gestalterisches Mittel im Urbanraum wie das Anbringen von Postern, Stencils, Installationen etc..
Wenn man der Meinung ist sein Stadtumfeld mit bestimmten Streetartaktionen zu bereichern, dann muss einem auch klar sein das manche Leute das anders sehen könnten. Wem dieser Gedankenansatz jetzt völlig fremd erscheint, der sollte sich meiner Meinung nach vielleicht ein bisschen mit der Graffiti-Szene beschäftigen. Wenn jemand Streetart macht nimmt er auf den Umraum bezug an dem er sie macht. Der Nächste, der an diesem Ort Streetart anbringt nimmt wieder auf den Umraum bezug, also zwangsläufig auch auf das Werk seines Vorgängers. Streetart zu fabrizieren, weitere Veränderungen wie das Abreissen oder Überkleben aber zu missbilligen ist arrogant und unüberlegt.
In diesem Sinne
gehabt euch Wohl
nix is für die ewigkeit.
und der so oft beschworene hauch der vergänglichkeit eurer kunst wird euch doch jetzt nicht auf die füsse fallen?
ich würd mich freuen wenn jemand bezug auf meine werke nimmt und nicht im suff ein tag draufknallt. (is das dann eigentlich echte avantgarde?)
Ich möchte Whatson zustimmen und frage mich: Was soll dieses Anti-Studentinnen-Gequatsche? Was ist das für ein anti-intellektuelles Gehabe? *grusel*
Street Art ist nicht nur für Eingeweihte da; ich denke, vielen Passanten werden diese überdimensionalen Preisschilder, die sie aus ihrem Alltag nur allzu gut kennen, auffallen und sie werden sich fragen, was es damit auf sich hat. Insofern erfüllt diese Aktion meine persönliche Güte-Kriterien für Street Art (also das Auffallen als Kunst und ein erkennbarer oder gar verwischter Bezug zur Umgebung) und ob dieser Preisschilderklebermensch nun Ausverkauf oder Kaptalismus ist Scheiße meint, ist mir völlig wurscht. Er könnte doch auch die Wand oder die Welt meinen, die einen Preis hat, nicht wahr?
noe. und wenn? die „kritik“ oder erkenntniss wuerd die gleiche bleiben. oder? ich finds toll das manche die preisschilder super und manche unsuper finden. schoen kontrovers.
hm, student_innen sind fuer mich nicht immer = intellektuell. aber schoen waers.
ich glaub der typ hat nen namen
5036
Hallo zusammen,
Wir sind eine kleine aber feine Kunst, Design und Kommunikation. München ist in Sachen Streetart noch Entwicklungsstadt und das möchten wir ändern. Also suchen wir Künstler. Bei Interesse bitte einfach melden.
Alles Gute
Tom Jung
Art and Vision
er sollte es lieber sein lassen!!!
ich hab keinen bock meine poster so zu sehen.
und das einzige was dieser typ damit bewirkt,
ist das ich erstmal nichts in berlin kleben werde.
die straße steht bei mir nicht zum verkauf!
ich plakatiere bisher nicht auf bestellung oder gegen bezahlung
und das ich mal ab und zu ein bild verkaufe
ist wohl noch kein kapitalismus…
ich verkaufe nicht mich -sondern das was mir spass macht.
und unter “uns” gesagt:
dieser honk sollte sich besser nicht von MIR dabei
ertappen lassen meine poster zu überkleben..
es könnte sein das er nen sonderpreis mitten
in fresse bekommt….
die Akltion finde ich gut , erlaubt sie doch auch auf die Preise meiner Exponate* von 6€ per Preisänderung mit dem Edding hinzuweisen.
#─────██████████════█
﴾͡๏̯͡๏﴿ ﴾͡●̯͡●﴿
Gehwegfliesen , geschnittene Dreiecke , ☺-_-lids, geTA66te Werbeposter + …
„ich glaub der typ hat nen namen 5036″
Was natürlich für eine Provinzritter aus SO36 stehen könnet
also, es ist keine schlechte idee, aber meiner meinung geht es einen schritt zu weit, weil a) andere werke zu sehr überklebt werden (was aber bei käuflicher ware immer so ist) und b) weil die preise nix aussagen…. wer kann sagen was ein werk wert ist….
aber hat einen hohen widererkennungswert