Ferien für immer

Ueberdose: Ferien für immer!!.. ..wären nur schwer zu ertragen.
ueberdose copenhagen updateWir wechseln uns damit ab. Kommt einer wieder, macht der nächste los. Die anderen Zwölf ziehen sich derweil in ihre Schrebergärten und Datschen im Berliner Umland zurück, klauben sich eine neue Identität zusammen, widmen sich der Gartenarbeit und leben ihr Konzept der emotionalen Monogamie. Oft kommen uns dann Zweifel an unserem schnöden Tun:

„Sind Photos und Videos stärker als meine Erinnerungen?“
„Eine gewisse Unsichtbarkeit wäre vielleicht gar nicht so übel gewesen.“
„Teaching Toys since 1979. Same as it ever was?“

Und wir warten und suchen uns selbst und hören Minimales
und choreographieren Wirklichkeit. Bis irgendwann endlich…

…“Back again!!“
schallt es durch die Hecke und die Zwölf wachen auf und singen es laut:

„ÜberGrandFunkMaster Schorfanizer ist zurück / Copenhagen war sein Glück.“

Das AbendMahl wird geschossen und bereitet, die Dreizehn
rücken am Feuer zusammen und IronKidSchorfKopf beginnt zu erzählen
von grossen Namen und Ihren Zeichen

KEGR & DSF & SPYO &
T2F & Y.P. & FYS & 8U &
MONGREL & RABIES &
SANCHO & MACOY & NIELS BOHR &&&

aber schaut selbst!! >> LINK INS ALBUM

(SideKickSchorf schätzt, daß allein in diesem Jahr 95% der
Kopenhagener Graffitis gemalt wurden und die anderen Zwölf
staunten darüber nicht schlecht. Anm. d. Red.)

Anm. d. Red.: „Niels Bohr?“

FameToClaimSchorf: „Eine janz ausgezeichnete wahre Geschichte, wie sie sich an der Universität von Kopenhagen während einer Physikprüfung zugetragen hat.“

Anm. d. Red.: „Eine geht noch!!“

Schorf Tschikatilo:
„Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt.“

„Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.“

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, dass der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden. Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige. Um das Problem zu lösen, wurde entschieden, den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte. Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte. Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:

„Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5g*t im Quadrat berechnet werden. Der Barometer wäre allerdings dahin! Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen. Wenn Sie aber in einem hohen Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 Pi im Quadrat (l/g). Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen. Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen. Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: Wenn Sie einen netten neuen Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.“

Anm. d. Red.: „Wo gehts als nächstes hin?“

FreundlicherBursche: „Zwei Wochen Moldawien!“

Die Zwölf im Chor:
„Der Freundliche Bursche ist bald zurück / Moldawien, das wird sein Glück /
komm bald wieder, freundlicher Bursche / Komm bald wieder zurück!!

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1 Antwort auf “Ferien für immer”


  1. 1 Erdkunde « Berlin based Urban-Art / Street Art Blog Pingback am 06. September 2008 um 12:13 Uhr
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