Keep yr art to yrself next time“

(…)We need to stop telling kids that what they do is good if it isn’t.streetart blows We have to start asking questions and stop accepting everything on the walls as good. We need to ask ourselves why it is important that this is outdoors? Would this be any good if it weren’t?
Why does it matter that this is done where and how it was? How is this new and, most importantly, why should I care?(…)

Auf diese Webseite via TXMX aus der RYC-Forum gestossen.

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12 Antworten auf “Keep yr art to yrself next time“”


  1. Gravatar Icon 1 txmx 31. März 2008 um 7:49 Uhr

    die vollständige adresse :
    http://www.streetartblows.com/streetahht.htm
    (mit text weiterführenden links)

  2. Gravatar Icon 2 sweza 31. März 2008 um 12:25 Uhr

    der typ hat absolut recht!! leider ist es jedoch so das auch graff schon seit 10 jahren (bis auf wenige aussnahmen) total langweilig geworden ist, es reicht leider nicht illegal zu arbeiten oder den 10000sten NY Style zu byten, nach dondi geht eh nix mehr ;-)

    don´t get me wrong i still love that shit-

    aber nicht jeder typ der photoshop und nen drucker hat ist ein street artist und nicht jeder writer der NY bitet und illegal arbeitet ist ein guter writer.

    ich will frische ideen ob die nun graff oder street art oder ganz was anderes sind ist mir dabei eigentlich ziemlich egal

  3. Gravatar Icon 3 k. 31. März 2008 um 15:24 Uhr

    trotz allen toys usw. mir machts auch nach einigen Jahren immernoch Spaß durch die Straßen zu laufen und Tags / Graffs / Sticker / Poster / whatever zu sehen. Ob schön oder nicht, jeder fängt mal an, und wenn wirklich nur die guten/innovativen unterwegs wären gäbs weitaus weniger zu sehen. Das wär doch total langweilig.

  4. Gravatar Icon 4 dondi? 31. März 2008 um 17:33 Uhr

    graff bores you?
    kommst nicht aus berlin, watt?
    wär aber juut jewesen, ein wenig zu differenzieren, meinstdu nicht?
    wie findest du die styles von tfz, bks, ut, khc, dsf, bad, kes?
    sagen dir plus, amik, tvisd, dsor, roy, mr.x, afays, ehsone, rage, trus, star, metro, trek, babbo oder roger irgendwas?
    ..kleiner ausflug in eine dir unbekannte welt?
    kann jetzt schon besser verstehen, warum graffiti dich langweilt.
    wie wärs mit selber machen, besser machen, anstatt
    streetartblogs mit ‚toy’stänkereien über maler vollzunööln?
    probiers aus, du schaffst das, toytoy!!
    :d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d:d

  5. Gravatar Icon 5 nlg 31. März 2008 um 19:49 Uhr

    klingt nach splasher typen …(:|

  6. Gravatar Icon 6 sweza 01. April 2008 um 13:11 Uhr

    na mein lieber da hab ich wohl einen nerv bei dir getroffen!! huh huh verräter, blasphemie die heilige graff-szene wurde besudelt toy rufe werden laut, da kommt so ein (ahnungsloser) toy und scheißt auf deinen berlin style. ich gehe mal davon aus das du noch etwas jünger bist und dich daher so schön aufregen kannst. ausserdem hasst du recht ich kenne mich nicht aus weil ich mich irgendwann 1996 anfing zu langweilen. stockholm und paris waren damals noch interessant weil die nen schönen anti style hatten wie das heute in berlin so „fresh“ ist. sorry aber berlin war damals (ACHTUNG: bis auf wenige ausnahmen) leider seeeeehhr NY inspiriert (so nun werde ich endgültig gesteinigt). ich werde immer ausflippen wenn ich ein rooftop von 1up sehe oder der herr just über der stadt trohnt und khc ihren crew-namen auf ne wand wixxen, aber neu ist das alles leider nicht.

  7. Gravatar Icon 7 el_phiko 01. April 2008 um 18:21 Uhr

    „der typ hat absolut recht!! leider ist es jedoch so das auch graff schon seit 10 jahren (bis auf wenige aussnahmen) total langweilig geworden ist,“

    ohne mich jetzt in euren heißen „wer ist länger am start und hat die dickste hose“ kampf einmischen zu wollen, wenn mensch weiterliest auf streetartblows blablabla… wird genau diese aussage getätigt, deine argumentation klingt so als ob du extra betonen möchtest das du weiterdenkst als streetartblows, die ganz ausdrücklich nicht behaupten die alternative würde im kopieren von ny-styles liegen.. oder überhaupt im traditionellen graffiti.
    ansonsten ist diese scheinhafte streetartvs.graff geschichte zwar echt spannend, „aber neu ist das alles leider nicht.“ … und nebenbei gesagt halte ich graffiti und auch den größten teil der mentalität jener die in irgendeiner weise im öffentlichen raum arbeiten, eh für absolut kontraproduktiv. schließlich werden in vielen fällen die maßnahmen der kommerziellen werbung schlicht und eifnach auf das eigene ego, bzw die eigene selbstinszenierung kopiert, statt hässlichen plakatwänden die schreien „kauf mich“, schreien hässliche pieces/poster wasauchimmer heute alle „nimm mich wahr“. im endeffekt ist es dann wie bei der werbung, alles was nicht ein mindestmaß an aufmerksamkeit erregt, verschwindet im strudel der visuellen überreizung. streetart behauptet dem öffentliche interesse im sinne der bereicherung der straßenkultur zu dienen und benutzt die selbe masche wie die werbung. sorry, aber mich langweilt alles drei. ob da nun ein produkt oder ein pseudony beworben wird, im endeffekt bleibt der schale beigeschmack das selbst so subversive tätigkeiten wie graff/streetart/whatever deutliche züge von marketingkampagnen haben, ala „wenn ich das dort anbringe sieht es die szene (zielgruppe) gut..“ ich behaupte mal das das nichts mit „mit den eigenen waffen schlagen“ zu tun hat, sondern lediglich ausdrückt und aufzeigt wie gewinnorientiertes denken seinen weg von den schreibtischen der börsenmakler und vom warentauschprozess in die köpfe kreativer jugendlicher findet, die mit ihrer zeit nichts anderes anfangen können, als die so verhassten werbeagenturen illegal zu kopieren. ich denke deshalb das der fehler ganricht an fehlenden ideen oder eintöngikeit liegt, sondern am grundsätzlichen konzept….

  8. Gravatar Icon 8 el_phiko 01. April 2008 um 18:25 Uhr

    streetart ist somit nur die kulturelle umformung der freien marktwirtschaft und neuinterpretation deren regeln und gesetze, gerade im graffiti werden ökonomische strukturen fast schon perfekt kopiert. es gibt eine art regeln, eine strenge hierarchie, es gilt jede(r) gegen jede(n), mensch schließt sich zu gemeinschaften zusammen um auf dem markt erfolgreicher agieren zu können, bzw kosten zu sparen und ressourcen zu kombinieren…. das ist reinste paralellgesellschaft. „wenn ich es in der freien marktwirtschaft nicht schaffe, simuliere ich mir eine eigene welt nach den gleichen oder ähnlichen gesetzen und spiele das ganze nochmal. aber diesmal gewinnen die guten…“

  9. Gravatar Icon 9 dondi, yeah 01. April 2008 um 18:38 Uhr

    da hast du wohl recht (>sweza). es gibt keine neuen khcbomben (>>ut), 1up macht masse im ewig gleichen bombingstyle, just ist schon seit einszwei jahren nicht mehr aktiv. deshalb habich auch keinen von denen genannt… kannst aber weiter gern ausflippen, solange du noch was von denen findest.

    von ‚berlinstyle‘ war in keinem wort die rede, sondern von der gegenwart, jetzt, hier, heute & morgen. aber du zählst die drei berliner touriklassiker auf, nostalgierst im schönen ‚damalsdamals‘ von woauchimmer und langweilst dich schon seit ’96, aber „don‘t get me wrong, i still love that shit“.

    ich werf dir nichts vor, will dir nichts böses & fühle mich nicht provoziert. hab einfach was gegen leeres nöölen, haltlose gemeinplätze und geprollertes halbwissen von außerhalb.

    finds aber wirklich auch sehr lustig gerade und bin gespannt, wie du reagierst und sich deine langeweile als nächstes äußert.
    „DOES IT OFFEND YOU, YEAH?“

    _____________________

    ..oh, noch einer, den alles langweilt (>phiko) und der
    nicht über style reden will. wie schade. wie öde.
    wo bleibt der admin?

  10. Gravatar Icon 10 sweza 02. April 2008 um 0:33 Uhr

    sorry herr „dondi“ dass ich es nicht mal schaffe dich zu provozieren leider schaffen es jedoch die von dir genannten crews und maler (Bis auf eben ut, khc und just) nicht mal einem berliner dauerturisten (wohne seit 5 jahren hier) aufzufallen – na ja kann ja wohl nur an der langeweile liegen, oder? ich mein so ein typ wie level der ist einem irgendwie aufgefallen – woran das nur gelegen hat?

    ich muss dich leider enttäuschen ich nostalgiere nicht, ich lebe in einem loop.

    was meinste eigentlich mit „geprollertes halbwissen von außerhalb“? bist du da irgendwo mitglied, gibt es da etwa regeln um irgendwie tight zu sein? das hört sich ja nach nem richtig tollem club an den ihr da habt, darf ich da auch mitmachen?

    komm schon junge was willst du? ich lasse jedem seinen spass (das sollte es ja eigentlich sein) aber ich weigere mich einfach sachen als gut zu bezeichnen die ich vorher schon besser gesehen habe, punkt.

    und nun das WICHTIGSTE ich habe einfach meine meinung geschrieben um was anderes ging’s hier nie!! ihr könnt gerne weiterhin bei jedem noch so schlecht kopierten und gepasteten carackter/logo toll schreien ist euer gutes recht ich werde lieber zasd und dem herrn sex arbeit weiter verfolgen, ist irgendwie interessanter

  11. Gravatar Icon 11 der intellektuelle 02. April 2008 um 14:12 Uhr

    hallo,
    ich möchte hier ein lob an el phiko geben, welcher durch seine kritische analyse der bestehenden strukturen der urbanen sprüherkultur gezeigt hat, inwiefern hier hegemonieale gedanken und damit verbunene handlungen unter den deckmantel der kreativen illegalität übernommen werden.
    dazu:
    der als „männlich“ codierte drang nach öffentlicher selbstdarstellung und selbstverwirklichung im urbanen raum, das heraustreten aus der häuslichkeit und die damit verbundenen Suche nach Anerkennung reproduzieren auf großartige weise die mechanismen einer patriarchialen gesellschaft.
    um ein nicht zu negatives jugedenklturbild zu zeichenn,muss man aber auch eine verhältnismäßig geringe gruppe von menschen erwähnen, welche versuchen subversive inhalte in ihren öffentlichen aktionen zu vermitteln….adbusting,banksy,rebelart…etc.
    …..

  12. Gravatar Icon 12 el_phiko 04. April 2008 um 0:50 Uhr

    banksy in dieser reihenfolge zu nennen ist sicherlich vielleicht aufgrund seiner aussagen naheliegend, nur erscheint mir banksy immer wieder als gelungenes prinzip von kombiniertem selbstmarketing.
    von anfang hat banksy ja durchaus auch aufträge gemacht und werke verkauft, ist ja auch nicht weiter tragisch. komischerweise steigt der hype um ihn als „subversiven streetart aktivisten“ proportional zu seinem steigenden erfolg auf dem kunstmarkt. umso teurer banksy gehandelt wird, umso lauter schreit die meute. abgesehen davon das banksy sehr einfache analysen bestehender probleme verarbeitet und nicht viel mehr tut (in vielen fällen) als gängige klischees gepaart mit zugebenermaßen teils sehr interessanten ideen grafisch zu reproduzieren – kann die aussage vieler seiner werke maximal in ein diffuses feld von, im allgemeinen als links bezeichneten, positionen eingeordnet werden. so glänzt er zwar durch spannende ideen, gerade die besonders betont politischen werke glänzen durch das aufgreifen gängier feindbilder. antiamerikanismus ist bei banksy ebenso zu finden wie einen unreflektierten umgang mit dem nahostkonflikt. er fährt nach gaza, sprüht total universelle äußerungen (die sich allgemein gegen grenzen richten sollen?) an die grenzmauer und verschwindet wieder, abgesehen davon das das ja eine etwas vorschnelle positionierung in einem sehr komplexen konflikt ist – stellt er sich damit in den dienst der propaganda von hamas&co und streitet damit nicht für die gleichberechtigung der palästinensichen beölkerung sondern für die auslöschung israels…

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