Alois Brandstetter, Captain Kork & Kyselak

(6.2.08) End-2-Ends und Sixtinische Kapelle. Auf der Seite des oesterreichischemkyselak Radiosenders FM4 einen Artikel und kleines Interview mit Alois Brandstetter, Autor des Buches „Ein Vandale ist kein Hunne“, gefunden (wen es interessiert):


Alois Brandstetter ueber sein Buch und seinen Hang zum Graffiti / der Artikel auf der Seite des FM4, das Interview hier im Blog:

Teil 1:

Teil 2:

Weiter hangelt sich der Artikel, durch Erwaehnung in Brandstaetters Buch & Cover-Illustration, zu Kyselak, einem vor rund 200 Jahren in Oesterreich aktiven „Tagger“. Interessnat auch das Interview mit Gabriele Goffriller, Kunsthistorikerin / Kyselak-Forschungsgruppe in Wien:

Joseph Kyselak 1799-1831

1799-1831. Nicht unbedingt Jahreszahlen, die man mit den Ursprüngen der Graffiti-Kultur in Zusammenhang bringen würde, sieht man die doch üblicherweise in den frühen 70ern in New York oder Philadelphia.

Der wahre Urvater des Taggings war allerdings in Österreich unterwegs. Ein gewisser Joseph Kyselak, ein kleiner Beamter im kaiserlichen Dienst und ein romantischer Naturfreund, wanderte in der Kaiserzeit des frühen 19. Jahrhunderts über Berge und Täler. Soweit nicht ungewöhnlich, hätte er sich nicht mit Steinmeisel und schwarzer Ölfarbe in Höhlen, Wäldern, auf alten Ruinen und entlegenen Berggipfeln verewigt. Keine banalen Unterschriften, wie in Gipfelbüchern später üblich, Kyselak hat bewusst getaggt – seinen Namen einem Logo gleich an auserwählten Stellen angebracht hat, die eine gewisse Garantie gewähren.
Seine Reisebeobachtungen hat er später niedergeschrieben. Heute sind noch an die zu 30 originale „Kyselak“-Signaturen erhalten, beispielsweise im Wiener Schwarzenbergpark gibt es einen Obelisken, mit der originalen Kyselak-Signatur.

Besonders schön die Anekdote, Kyselak sei zum Kaiser Franz geladen und für seine Schmierereien gerügt worden und während er reumütig Besserung versprochen hat, hat er seinen Tag auf des Kaisers Schreibtisch hinterlassen.

Gespraech mit Gabriele Goffriller / Kyselak Forschungprojekt:
Teil 1:

Teil2:

LINKS:
-Den ganzen Artikel auf der Seite des fm4.orf
-Joseph Kyselak auf Wikipedia
-Das Kyselak Forschungsprojekt

Link:
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