Bin gerad etwas sprachlos, will es aber dennoch sofort posten – was ihr davon haltet wuerd mich super interessieren! „Voice of the Street“, ein gerad gestartetes „Streetart-Connection- Projekt“ des „HOLICS Creative Teams“ aus Hamburg.
Das Prinzip der Site ist in dem Clip im Anhang ganz gut erklaert:
LINKS:
-The Voice of teh Street, Website
-via dem RYC-Guestbook
TAGS:
Barcode Code QR Reader











also man meldet sich bei der seite an und macht dann bei jedem seinem sticker oder sonstiges so nen bestimmten bildcode hin, den dann jedeR abfotografieren kann um ne message zu hinterlassen?
ich glaub nich das das was wird.
1. hat glaub nich jeder bock jemandem ne message zu hinterlassen
2. falls doch, kostet das anrufen ja auch kohle
3. glaub ich einfach nich daran, dass das ganze groß rauskommt um so genug leute darüber zu informieren..
just my opinion
idee ansich is ja cool um n bisschen mehr kommunikation zu schaffen
…ich finds erstmal etwas gruselig etwas mit sonen qr-codes zu machen – wer weiss was da dann noch alles drauf gespeichert ist? Hm und in Zeiten der Vorratsdatenspeicherung….
ja stimmt dito, wenn man auf jeden sticker so nen bildcode draufbappt dann kann man ja mehr als easy bewegungprofile erstellen…
sicher vom innenministerium finanziert um die graffitibanden unter kontrolle zu bekomm…
hehe ich hatte eher an soetwas gedacht wie die login- und somit handyanschlussdaten des_der artists. auch wenn in dem clip von „anonymity“ die rede ist….
Es gibt noch zwei andere Möglichkeiten (keine Ahnung, ob die hier im Blog schon einmal Thema waren?):
- Über „wir nennen es Arbeit“, bin ich auf Semapedia gestoßen. Da kann man Codes für Wikipedia-URLs erstellen, um z.B. etwas rein inhaltlich zu verlinken.
- Und außerdem kann man sich für Mac und PC auch Barcodegeneratoren herunterladen, und in dem Code einen eigenen Text unterbringen. Dann müßen weder der Kleber noch der Passant irgendwo anrufen …
also man kann auch in den QR-code texte schreiben… sogar sms kann man damit „im bild hinterlegen“… ganz einfach zu sehen gibts das ganze unter http://qrcode.kaywa.com
also ich finde die grundidee total interessant. und habe auch schon selbst qrcode benutzt. allerdings nur auf pappe und nicht live an der wand etc. ich finds einfach total geil, dass man dem betrachter eines werkes direkt infos übers bild vermitteln kann, ohne das der was anderes machen muss, als ein foto schießen (mit dem kaywa-reader muss man noch nich mal auf den auslöser klicken… das bild wird automatisch gescannt). außerdem kann man auch eine url in dem bild hinterlegen…
es ergeben sich dabei doch interessante interaktions-möglichkeiten… denn wenn man den betrachter dann auf einen bestimmte seite weiterleitet (die eventuell speziell für das betreffende stück streetart eingerichtet wird), so kann derjenige dann gleichen seinen senf dazugeben.
ich finde die vorgestellte variante doof… weil ich nich gewillt bin, da anzurufen. wohl wäre ich aber gewillt, einer url mit meinem handy-browser zu folgen und da dann meinen senf in textform zu hinterlassen.
denn wer sich mit den solchen technologien (QR-code, sema-code, barcodes etc.) auseinandersetzt, der hat es meist nicht weit zum web/wap/mobilen web
Find dieses ‚voice of street‘ projekt etwas übertrieben. Kann mir nicht vorstellen das da wirklich jemand anruft.
Aber die idee von lukas ist nicht schlecht. Werd das mal checken…

Cheers
Argh im ersten Moment hab ich mich geärgert, als ich des gelesen hab
Ich hab mich nämlich vor paar Monaten mit dem Thema schon beschäftigt und wollte auch was machen, nur aber mit versteckter Message und nicht mit einer Nummer.
Ich halte nix von der Aktion und rate davon sogar ab.
Als erstes wird es daran scheitern, dass man den „kostenlosen“ Reader downloadene muss.
Superschöne, simple Seite. Man fängt an, gibt seinen Namen, PW und Email ein. Joah das mit der Email kennt man ja und niimmt eine seiner russischen Emailadressen her.
doch tada: Plötzlich muss man eine SMS in die Schweiz schicken. 1. Kosten 2.heilige Daten
Aber über die Heiligkeit von Daten darf man hier bei dem Projekt wohl eh ned reden. Denn schön, dass der Code das Handy dazubringt eine Nummer zu wählen, die man dann natürlich auf dem Handy sieht.
Da man für jede Handynummer seinen Ausweis beim Vertragsabschluss vorlegen muss, könnte man für die Behörden gleich mit seiner vollen Anschrift unterschreiben.
@ goult: Ja, diese ganze Barcode-Leserei ist vllt. echt nicht soo bloed. Habe auch davon gehoert das es diese Codes schon in div. Tageszeitungen gibt; und wenn sich so Links bzw. Hintergrundinformationen zu Artikel beschaffen lassen koennen…
Aber davon ab (@ lukas) weiss ich garnicht wer schon alles sone Handys hat welche wirklich Internetfaehig sind (also Seiten einigermassen gut darstellen koennen) und die Gebuehren dann auch nicht zu hoch sind… Vielleicht macht das alles in ein paar Jahren und auf iPhone-Standard ein bisschen mehr Sinn.
Ich fands bei Streetart eigentlich immer schoen das zumindest die Artists mit ihren Arbeiten untereinander kommunizieren konnten. Angenommen das wuerd jetzt ueber solche abstarkten Codes laufen faend ich das arg komisch. Und wenn ich Passant_innen wirklich Infos zu mir oder den Arbeiten geben moechte, dann koennt ich genausogut auch eine Blogadresse oder sonstiges ins Bild einfuegen, oder?
Und danke Sojawurst (!) – aber ich hab den QR-Code Reader im Netz gerad auch ohne sms & anmeldung gefunden (Version 1.34)
– Hier im Blog zum download (zip / ziel speichern unter). Ausprobiert habe ich den noch nicht, aber wer mag koennte das ja mit diesem Bild mal machen (Blogadresse).
edit: erwaehnte Zeitungen sind zB die Welt, wobei ihr Download-Link zu einem QR-Reader auch auf die Seite des Kaywa verweist.
Btw gab es auf dem letzten „Chaos Communication Congress“ einen Vortrag ueber Barcodes, welchen es hier zu download & ansehen gibt / hier als pdf.
Auch habe ich dem Referenten des Vortrags mal eine Mail geschrieben und gefragt was er von dem Software-Anbieter und dem oben geposteten Blogadressen-Code haelt. Hoffe es gibt eine Rueckmeldung – Bin gespannt!
Hi Jungs und Mädels!
Bin gerade auf euren Beitrag hier gestoßen und bin zufällig einer der Macher hinter dem Projekt.
Angst um seine Daten muss dabei keiner haben. Die einzigen Daten die der Künstler von sich hinterlassen muss ist seine E-Mail-Adresse um die Anmeldung zu bestätigen. Es werden auch keine IP-Adressen oder so beim LogIn gespeichert oder anderes.
Wir die das Projekt auf die Beine gestellt haben, haben kein Interesse an irgendwelchen Daten und da steckt auch kein großer Konzern oder irgendwelche Behörden mit bösen Absichten hinter.
Den QR-Code Reader kann man sich auch über den Wap-Browser im Handy runterladen und wenn ein Passant auf die Voicebox spricht, hat der ja nix illegales gemacht. warum sollte man ihn dann was böses?
Das ganze ist ein Test-Projekt und da steckt keinerlei komerzielles Interesse hinter.
Finde es aber sehr spannend wie skeptisch das Projekt dann doch erst einmal von euch aufgenommen wird.
Wir sind übrings auch für jegliche Verbesserungswünsche offen. Auch in der Kommunikation über das Daten-Thema auf der Website.
Best!
Leif
dazu muss ich sagen, dass es einige telefonanboeter gibt, die ihre Datenpreise drastisch gesenkt haben. Z.B. simyo (bei denen ich auch bin), die haben 24cent/MB. und das ist ja wohl mal gar nix. wenn man dann noch die bilder beim browsen ausschaltet, dann kostet das surfen de facto 0,00 cent für ne kleine news-rundschau im web. (bei mir auf der verbindungsübersicht tauchen zu 90% eintäge mit 0,00€ auf).
dazu fallen mir 2 sachen ein:
was ich meine, sind zusätzliche barcodes, oder integrierte barcodes in das „piece“. da kann ich mir vorstellen, das es einige sehr coole/stylische sachen ergeben könnte. 
1 – Abstrakte Codes: streetart nur mit den Bar-Codes ist quatsch. das fände ich auch nicht sonderlich fruchtend. denn dann würde man ja kein wirkliches stück „art“ mehr schaffen, sondern einfach text in den barcode-maker einhacken… das wäre ja relativ langweilig.
2 – Blogadresse oder sonstiges ins Bild einfuegen: naja, da finde ich einfach die usability umständlich. denn dann muss ich mehr erst mal die url merken (ob ich das nun in mein handy einspeichere, aufm zettel notiere oder einfach im gedächtnis abspeichere ist egal), und dann muss ich mich zu gegebener zeit dran erinnern und dann wiederum die url eintippen. und da kommt der barcode zum zuge: ich scanne einfach den code und komme sofort zur seite. ich finde das einfach ein tolles „feature“ auf der strasse.
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außerdem kann man so zu einem stück streetart einen „eindeutigen link“ vergeben… genauso wie hier im blog. das finde ich ziemlich interessant. z.b. könnte man so für ein paar sachen, die man auf die strasse bringt, eventuell einen blogeintrag starten und die passant_innen können dann direkt darauf bezug nehmen. das ist meiner meinung nach ein besserer weg, als das „anrufkonzept“. (vielleicht könnte man ja beides kombinieren)
weiterhin denke ich, dass leute die sich den reader installieren, ein „relativ neues“ handy/smartphone haben. und wer sollte sich so etwas kaufen ohne den entsprechenden datentarif dazu?
ich denke, dass wird wohl der geringste teil der leute sein…
jetzt hab ich bestimmt viele sachen vergessen, die ich noch schreiben wollte aber wenn mir noch was einfällt schreib ich weiter
tolles thema übrigens!
Oh, ja gerad gesehen dass das downloaden des Readers auch ohne das senden einer SMS moeglich ist: http://reader.kaywa.com/download/reader
..da haben wir uns beide missverstanden^^
..und hier haste auch Recht! Irgendwie faengt diese ganze Barcode-Spielerei an mir Spass zu machen hehe – interessant find ich sowas eh! Vielleicht ist das ja auch echt so ein Stueck weit Zukunft… und wenn die Tarife billiger und die Handys besser = gaengiger werden. Hm.
Und das “Anrufkonzept” bzw. das Projekt „Voice of the Street“ hat eigentlich nur den Vorteil eben Sprachmitteilungen zu hinterlassen und mich auf der Oberflaeche der Seite auf Stadtkarten zu connecten. Oder? Garnicht so uebel eigentlich… Waere es denn auch moeglich mit einem Code direkt auf eine irgendwo gespeicherte Mp3 zu linken, welche dann auf dem Handy automatisch abgespielt werden kann? Gut, dann koennte (wenn in einem Blog eingebunden) nur Textlich geantwortet werden…
Und danke Leif das du hier gleich etwas geschrieben hast – und wie ich gerad gesehen hab habt ihr diesen Text bei der Registrierung nocheinmal hervorgehoben „All registered mail adresses stay anonymous and will never play on a third party.“
Ich glaube euch auch das ihr nichts speichert. Bloederweise machen das jetzt Telekom und Co. per EU Richtline 2006/24/EG. Klar wird das alles nur gegen die Terrorbekaempfung etc gebraucht, aber da z.B. schon die Musikindustie Interesse an den Daten angemeldet hat, glaub ich persoehnlich nicht das es noch so weit weg ist dass die Daten zur Aufklaerung aller moeglichen vermeintlich „kriminellen Handlungen“ genutzt werden. Wie waere es denn wenn ihr zum Login grundsaetzlich eine verschluesselte SSL-Verbindung anbieten wuerdet? Ich kenn mich da auch nicht so toll aus – wuerd das vllt. Sinn machen?
also fuer mich, der mit vorsatz kein handy besitzt, ist das technik-hoeriges doofgedoehns. immer erreichbar, immer feedback, immer connected .. grosse guete. da gruselts mich fast. irgendwie kann ick nur mitm kopp schuetteln und mich fragen, was dit allet soll. support denkfaulheit, gedaechtnistraining war gestern. da wird sich ueber umstaendliche usability muckiert (bitte nich persoenlich nehmen lukas) und nebenbei noch die tollsten anbieterpreise angepriesen. und warum dit janze? weils dit neue handy nunmal kann!
ach nee, waehlscheibe is och toll und pieces ohne genmanipulierte barcodes fetzen noch viel mehr. wenn dit zukunft sein soll spiel ick da nich mit
Ich seh aufjedenfall nen Vorteil an der ganzen Sache, aber finds prinzipiell auch viel schoener wenn auf der Strasse weiterhin mit anderen (direkten) Mitteln kommuniziert wird. Und das wird die ganze Elektronik-Sache ja auch nicht ersetzen – es gibt nur eine neue Moeglichkeit auf. Naja, mal sehen wie es ankommt
ich finde die grundidee des projekts auch interessant.
allerdings verwirrt mich diese fiktive karte, von der aus ich dann per klick auf die spots auf einen realen kartenausschnitt von googlemaps geleitet werde. mich interessiert zu allererst wo ist die arbeit wirklich zu finden und was gibts da noch in der umgebung. vielleicht könnte man das ja ähnlich wie bei http://bigartmob.com/ machen.