+++Berliner Plattenbauten

Farbe stiftet neue Identität

Das Ost-Berliner Plattenbaugebiet Hellersdorf soll zukünftig mehr Lebensqualität bieten. Die optische Aufwertung bildet dabei den Ausgangspunkt.

„Sie stehen vor dem Beginn der größten Wandmalerei der Welt“, sagt René haeuschenBentzen, der die sechs Plattenbaublöcke mit 110 Gebäuden für die Grundstückseigentümer managt und verwaltet. Künstler gestalten die 64 000 Quadratmeter großen Fassaden mit bunten Motiven aus 45 Staaten. „Die 77 Läden auf der Hellersdorfer Promenade werden die Länder widerspiegeln“, sagt René Bentzen, der die sechs Plattenbaublöcke mit 110 Gebäuden für die Grundstückseigentümer managt und verwaltet. „Für Griechenland ist ein Tempel angedacht, für Frankreich eine Parfümerie, für Italien eine Piazza mit Café, für Holland eine kleine Gracht.“ Das Europaviertel soll nicht nur die Lebensqualität der Anwohner verbessern, sondern auch Touristen anlocken.

Vorbild Frankreich

Vorbild für das Projekt im Osten der Hauptstadt ist die Cité de la Création im französischen Lyon. „Dort gab es ähnlich wie hier ein heruntergewirtschaftetes Plattenbauviertel“, sagt Hartmut Lindemann, der die deutschen Maler in Hellersdorf betreut. Französische Künstler verzierten dort die Fassaden mit Schnörkeln, Putten und Ornamenten. „Die Technik heißt ´trompe l’oeil´, was übersetzt Augentäuschung bedeutet“, erklärt Lindemann. In Berlin soll jedes Segment ein Land darstellen. „Es geht aber nicht nur um die Oberfläche“, betont er. Das Projekt schaffe Arbeitsplätze und werde den Anwohnern neues Selbstbewusstsein verschaffen. „Der kulturelle Aspekt kann wie in Lyon dafür sorgen, dass die Gettoisierung nicht weiterschreitet.“

…den ganzen artikel gibt es hier auf focus.de.
geleitet wird das projekt von der franzoesischen firma „Cité de la création“.

sturman

via republish.

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6 Antworten auf “+++Berliner Plattenbauten”


  1. Gravatar Icon 1 Stofflowsky 13. Juni 2007 um 12:55 Uhr

    Endlich!
    Das sollten sich ma sämtliche Städteplaner und Hauseigentümer hinter die Ohren schreiben.
    Und Tagger: Finger wech von sowat!
    :)>-

  2. Gravatar Icon 2 bonqas 13. Juni 2007 um 15:57 Uhr

    um bessere gegend zu schaffen muessten sie meiner meinung die blockbauten, oder „mietskasernen“ wegreißen sowas von hässlich.. ich hab da mal gewohnt :((

  3. Gravatar Icon 3 k-toffel 13. Juni 2007 um 18:08 Uhr

    ich war da am wochenende…hellersdorf hats bitter nötig…

  4. Gravatar Icon 4 mckl 14. Juni 2007 um 23:37 Uhr

    ich finde es irgendwie komisch… der einzige weg, den man gehen sollte ist der „weg des bulldozers“….

  5. Gravatar Icon 5 Rafael Wiedenmeier 06. März 2009 um 9:46 Uhr

    Ich lebe nun seit zwei Jahren in Kasachstan in Plattenbauten. Als Schweizer habe ich dieses Wort bis vor Kurzem nicht gekannt und ich finde diese Bauten immer interessanter, architektonisch aber auch aus küsntlerischer Sicht!

  1. 1 Inicios » Bloques prefabricados de Berlín :: arte + activismo :: malos tiempos para la lírica Pingback am 13. Juni 2007 um 14:16 Uhr

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