..and non the wiser.

ausschnitt der eroeffnungsrede von dr. gerd finckh(direktor des von der heydt museums) zu der am 11.2. eroeffneten ausstellung „still on and non the wiser“ in wuppertal:

„ich hab vor einem jahr nicht so recht gewusst was streetart ist(…)
…der hat mir dann erzaehlt was das ist und da habe ich sozusagen feuer gefangen.
gerdstreetart kann mit dem spruehen von bildern und texten zu tun haben, aber streetart ist auch skulptur, das video, das performance, das ist sticker aufkleben, das ist party, das ist internet, das ist spasz, das ist poesie.
und streetart ist auch und da kommt es letztenendes glaube ich auch her kritik am establishment, am spieszertum, es ist zeichen setzen, es ist rebellion, es ist selbstfindung, es ist eine gewisze dreistigkeit und es ist der versuch in einer regelmentierten und zu sehr ueberwachten gesellschaft spuren der eigenen individualitaet zu hinterlaszen.

und was sagen wir da? natuerlich ein rebellisch ironisches: daaanke!
was dabei ein biszchen vergeszen wurd ist vllt, dasz es STREETart heiszt. aber ansonsten und darum ging es mir in diesem post eigentlich, wurd die seite des „..non the wiser“–“projekts“ mit vielen guten bilder(daim, zevs, tasek…) und videos(misz van, lustige interviews mit ausstellungs-bersucher_innen) geuppt!
..aufjedenfall einmal reinschauen.

-LINK-

…das hat die jugend eigentlich wahrscheinlich erst durch die literatur, durch diese fantasy-literatur sich selbst geschaffen, diese bildhaftligkeit…:)

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7 Antworten auf “..and non the wiser.”


  1. Gravatar Icon 1 nologo 15. Februar 2007 um 19:17 Uhr

    sehr lustige videos- wie doch die alten herren in den heiligen hallen begreifen , das sachen von der strasse eben doch gewisse qualitäten haben.

    sehr gut find ich das statement von dem „künstler“ -was eigentlich nur die tausendste wiederholung ist – street art lebt von der freiheit der strasse und pfeifft auf konventionen – die spontanität der kunst ,die dank „konzeptkunst“ abhanden gekommen ist, wird zurückerlangt :d/

  2. Gravatar Icon 2 nokrauts 16. Februar 2007 um 1:45 Uhr

    der werte herr von der heydt war übrigens ein richtiges arschloch…
    einfach mal googeln!

  3. Gravatar Icon 3 ruin 16. Februar 2007 um 16:10 Uhr

    bin zu faul dir ne mail zu schreiben, aber hier mal n ausstellungshinweis: in der gallerie nikolaus lenau (lenaustraße 5, nähe hermannplatz) stellt gerade lolo aus barcelona aus. die gallerie hat mo-fr 12-18 uhr und samstag 11-15 uhr geöffnet.

    ruin/fortsetzungfolgt

  4. Gravatar Icon 4 just 16. Februar 2007 um 16:33 Uhr

    geil danke!!

  5. Gravatar Icon 5 just 16. Februar 2007 um 22:10 Uhr

    ja hast recht nokrauts! echt richtug mies auch das die stadt das museum nicht umbenennen moechte!

    „Eduard von der Heydt:

    Zweiter Weltkrieg

    Während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs liefen über die Konten von der Heydts Finanztransfers für die Spionageabwehr der Deutschen Wehrmacht. Ferner war er für die Devisenbeschaffung des Deutschen Reiches aktiv. Außerdem war er als Schweizer Vertreter der von ihm mitgegründeten August-Thyssen-Bank in die Raubgoldgeschäfte des „Dritten Reichs“ involviert. Das wurde aktenkundig, als die Schweizer Staatsanwaltschaft 1946 ein Verfahren wegen nachrichtendienstlicher Tätigkeit für das „Dritte Reich“ gegen ihn eröffnete, das aber 1949 mit einem Freispruch endete.

    Nachkriegszeit [Bearbeiten]

    Nach dem Krieg übergab er 1946 seine ostasiatische Kunstsammlung der Stadt Zürich als Grundstock für das Museum Rietberg. Seine Gemäldesammlung vermachte er ab 1952 dem Städtischen Museum Wuppertal, das seit 1961 Von der Heydt-Museum heißt. Der seit 1950 ausgelobte „Kulturpreis der Stadt Wuppertal“ wurde 1957 in „Eduard von der Heydt-Kulturpreis“ umbenannt.

    Aufgrund der Unterstützung des „Dritten Reichs“ durch von der Heydt fordern Kritiker eine Umbenennung des Museums nach dem 1933 emigrierten jüdischen Maler Jankel Adler (1895-1949). Befürworter dieser Forderung wurden während eines Symposions zum hundertjährigen Jubiläum des Museums im Oktober 2002 von der Museumsleitung wegen Hausfriedensbruchs angezeigt.

    Am 31. Januar 2006 plädierte der Vorsitzende der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, Hajo Jahn, anlässlich der Verleihung des Rheinlandtalers im Rathaus Wuppertal, den Eduard von der Heydt-Kulturpreis der Stadt in Else Lasker-Schüler-Preis umzubenennen. Lasker-Schülers Namen führt bereits ein Dramatikerpreis. Im April 2006 stimmte der Rat der Stadt Wuppertal gegen die Umbenennung. Im November 2006 wurden die Bemühungen zur Umbenennung fortgesetzt. Zu den Unterstützern zählen frühere Eduard von der Heydt-Kulturpreisträger wie Helmut Hirsch, Peter Brötzmann und Wolf Erlbruch, die Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreisträgerin Elfriede Jelinek, sowie Ralph Giordano, Ingrid Bachér und Reiner Kunze.“

    via wiki
    http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_von_der_Heydt

  6. Gravatar Icon 6 nologo 16. Februar 2007 um 23:09 Uhr

    dass wundert euch ? die meisten großindustriellen haben kunst gefördert, um sich so in der öffentlichkeit nen guten namen zu machen – da war flick nicht der einzigste.
    in dresden wird auch immer wieder der „goldenen reiter“ vergoldet – obwohl „august der starke“ ein riesen schwein war ,nicht nur im bett , sondern auch in sachen kriegspielen und konsumartikel beschaffung ( z.b gibt’s in dd zwei megaschicke vasen aus china zu bewundern – getauscht gegen einige hundert „landsleute“)

  7. Gravatar Icon 7 nokrauts 17. Februar 2007 um 10:14 Uhr

    von der heydt war aber nich nur mitläufer, sondern sehr früh bekennender nationalsozialist und antisemit…
    in wuppertal gibts ne recht grosze sammlung von ostasiatischer kunst, die von der heydt sammelte weil „dort die wiege der arischen rasse“ steht…
    und was die stadt da macht is auch zum kotzen!
    repression wegen angeblicher versammlungssprengung et cetera…
    ein erbe weigert sich raubkunst rauszurücken, weil die nachkommen der ehemaligen besitzer „ja nur das geld wollen“, in meinen augen schon fast sekundärwer atisemitismus…

    für das jankel adler museum!

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