frl.zucker

hey, -zu besuch waren maren a.k.a. frl.zucker und friends aus halle, die in berlin auch wieder einige spuren hinterlaszen hat. ein paar dieser sachen sind in der slideshow verlinkt:

frl zucker

mehr von frl.zucker, die nebenbei auch bei der „anti-lookism“ expo im café morgenrot ausgestellt hat, gibt es auf ihrem flickr.account, oder in ihrer gallerie auf RYC.

auch zu finden ist sie in dem buch „street art – die stadt als spielplatz“, welches im maerz 06 erschienen ist und super zu empfehlen ist (super ueberleitung)!:

spielplatz

Was unterscheidet „Street Art. Die Stadt als Spielplatz“ von anderen Street Art Büchern?
Wir wollten von Anfang an ein Buch auf den Markt bringen,
streetartwelches von vielen Menschen gelesen und verstanden wird. Nicht nur von den Machern selbst oder von Insidern. Es gibt viel mehr Interessierte und begeisterte Beobachter, die aber nicht wissen woher es kommt, wer es macht und warum. Wir haben es oft erlebt, wenn wir mit unserer Kamera spazieren waren und andere Leute beobachteten, die sich auch Bilder mitnahmen, um sie zu Hause auf zu hängen und sich darüber zu freuen. Wenn wir durch die Straßen liefen, zeigten viele auf die Bilder, blieben stehen, lasen Texte und dachten darüber nach. Auch für diese Menschen haben wir uns die Arbeit gemacht. zucker streetartDas Buch ist wie ein Poesiealbum, in dem man schöne Erinnerungen einfängt und in dem man gerne blättert. Denn die Bilder existieren vielleicht schon gar nicht mehr. Sie sind für immer verschwunden.
Allgemein unterscheidet es sich von anderen Büchern durch mehr Text und durch mehr Inhalt. Man bekommt einen tieferen Einblick in die Szene, in die Motivation der Akteure und man erfährt Gründe, warum man auf die Idee kommt, so etwas zu machen. Andere Bücher haben diese Kunst nur abfotografiert und unkommentiert gelassen. Das ist uns zu wenig. Die Künstler, die Aktionen und die Gründe machen die Kunst erst so interessant und geben ihr damit eine Existenzberechtigung.
“ ..weiter im text.

das buch ist von daniela krause & christian heinicke in dem verlag vom archiv der jugendkulturen herausgegeben und erst ihre eigentliche diplomarbeit im fachbereich industriedesign. auf 208 seiten wird streetart aus den jahren 03/04 dokumentiert, wobei ihr werk mehr ist als nur ein uebliches bilderbuch
-viel hintergrundinfos, interviews und theoretische ansaetze und auseinandersetzungen zum oeffentlichem raum, raum(um)nutzung & streetart machen es einmalig und laszen vermeintlich vergleichbares wegen ihrer im buch spuerbaren naehe zu bspw. kuenstler_innen und materie weit hinter sich. wo streetart vergaenglich bleibt, haben die beiden es geschafft einen teil dieser zeit auf ihre eigende „verstaendniszvolle“ art zu festzuhalten.
wer es noch nicht kennt sollte mal einen blick ein werfen!

links zu:
dem blog zum buch
und der KM4042 website mit vielen intereszanten infos, wie den im buch abgedruckten interviews mit „karl toon“, „gould“, „56k“ etc und gimmicks wie z.B. einem urbanem kartenspiel, oder diesen Stromkasten-Bastelboegen:

dem benutzer des bastelbogens wird die moeglichkeit gegeben, sich diesem alltaeglichen kasten des oeffentlchen raumes anzunaehren und sich seiner bewusst zu werden.“ ^^
bastelboegen

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1 Antwort auf “frl.zucker”


  1. Gravatar Icon 1 i$AoNeR 26. Oktober 2006 um 13:03 Uhr

    Sehr cooler blog! Hier werde ich wohl noch ein paar mal vorbeischauen…
    und nein, ich bin schon wieder zurück in meiner trauten, alten Heimat. Ich war nur kurz (3 Tage) in Berlin. Aber ich werde sicher wieder kommen… eine wahnsinnige, spannende und kreative Stadt. Wow!
    Grüsse aus der Schweiz.

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