streetart & sexismus

A short text in english / written for the „Blog against Sexism-Day 2007″.

rvuuwas hat streetart mit sexismus zu tun??

was hat sexismus ueberhaupt mit irgendwas zu tun und sog. antisexismus ueberhaupt irgendwo zu suchen? haben wir die emanzipation denn nicht schon hinter uns? reicht es nicht, dasz frauen jetzt waehlen und arbeiten und zum fuszball duerfen? im iran duerfen sie das sicher alles nicht, -so what?! zeitschriften titeln mit den „neuen männern“, dem „she-men“, den „metrosexuellen“ und beschwoeren ein bild des einfuehlsamen und verstaendnissvollen softie(und dennoch „beschuetzer“), der mit kindertragegurt, manikuere, anti-falten creme, oder was sonst noch einfach gut ankommt.
es hat sich doch viel veraendert oder etwa nicht?

ein kurzer blick hinter die buehne, ein kleiner exkurs in eine szene, die als fallbeispiel untersucht werden moechte, ist hier die der streetartaktivist_innen bzw graffitimaler_innen. offensichtlich ist hier festzustellen, dass diese „kreative“ subkultur maennerdominiert ist. waren es in den anfaengen typen wie taki183, dondi, naegeli, bananensprayer und spaeter und bis heute maenner wie loomit, daim, t-kid, cbs, obey, banksy, pez, etc war die „frauenquote“ immer verschwindend klein und belaeuft sich auf nur ein paar an nicht einer hand abzaehlbarer namen(lady pink, miss van, swoon, miss riel, frl. zucker…).
die ursache dieses phaenomens ist sicher ein strukturelles in dieser gesellschaft, eine frage der geschlechter-konstrukte, deren sozialisation und hirarchien.
geschlechter konstrukte??

geschlecht ist konstruiert, -um dieses thema zB drehen sich die gender-studies, welche im wesentlichen(u.a.) eine trennung zw. „bilogischem geschlecht“ und „geschlechter rollen“, ursachen binaer geschlechtlicher machtverhaeltnisse und den prozess des unterscheidens in zwei geschlechter untersuchen wollte und will. weitergehend hat die „queer-theorie“ den dekonstruvistischen ansatz, biologische geschlechter, geschlechterrollen und sexuelle orientierung, als erscheinung und produkt, sozialer und kultureller konstruktionsprozesse zu untersuchen und eben aufzuloesen. eine gruppe die sich mit dem thema beschaeftigt, sind die a.g.gender-killer, welche in ihrer selbsdarstellung schreiben, dass in medizinischer, biologischer oder psychoanalytischer sicht, geschlechtsidentitaet und begehren, nur auf ein binaeres biologisches geschlecht runtergebrochen und somit interpretiert wird; ein verstaendniss zu koerper aber mehr ist, und zwar ersteinmal die summe verschiedener faktoren wie verhaltensweisen und verhaeltnisse, welche in diesen eingespannt sind. weiter ist der koerper nur eine existenzweise die sich durch verschiedene felder wie sprache, verhalten, kosmetik und gestik zieht. ein koerper ist immer ein zusammenspiel aus diesen elementen, und ein heteronormativer maennlicher oder weiblicher koerper ist ein spezifisches zusammenspiel, eine spezifische konfiguration dieser elemente. koerper, die von diesem spiel abweichen, sind nicht mehr in den begriffen von mann und frau zu fassen, sie entziehen sich ihrem zugriff (ag.gk); dass wissenschaftliche, biologische und psychoanalytische sichtweisen bei genauerer analyse nur als ideologische konstruktion zur aufrechterhaltung unserer gegenwaertigen geschlechterordnung(ag.gk) dient und diese klar maennlich patriachal gepraegt und so behandelt ist.
beim gender, also der geschlechterrollen, wird eine soziokulturell sozialsierte binaere denkweise am deutlichsten.
jahrhunderte lang hatte diese zeit sich in der gesellschaft, in politik, medzin, religion, sprache etc zu verfestigen und wird taeglich von uns in tiefsitzenden denk- und handlungsweisen reproduziert. rund um die uhr vermitteln medien geschlechterbilder von mann und frau und der versuch einer dekonstruktion findet sich schnell in einem knaeul komplexer zusammenhaenge von unzaehligen miteinanderverbundenen faeden wieder, in welche man sich mit leichtigkeit verheddern kann(gik).
betroffen von einer heteronormativen geschlechterklaszifizierung und den damit einhergehenden einschraenkungen auf das verstaendnisz unserer selbst, unseres koerpers und unserer sexualitaet sind wir alle -wenn mensch dem konstrukt frau zugeordnet wird, aber auch wenn mensch unter das konstrukt mann mit der dementsprechenden rollenerwartung fällt. direkter aber noch transgender, transsexen, cross-dresser_innen, schwule & lesben, die unter diesen patriachal gepraegten miszstaenden weitaus mehr zu leiden haben!

zurueck zur strasze und dem eigentlichem grund des ganzen geschreibsel. sind also geschlechter-konstrukte kulturell bedingte normen und ziehen sie sich durch alle lebensbereiche, denkprozesse, handlungsweisen, dann werfen diese theorien ein ganz interessantes licht auf die in sich hauptsaechlich typen konstituierende streetart & graffiti szene.
zum einem koennte hier weiter mit studien ueber „gender und oeffentliche raeume“ argumentiert werden. diese untersuchen die verhaltensweisen von den geschlechterrollen im geographischem raum. auch hier wird festgesetllt, dass sich frauen und maenner aufgrund ihres „biologischen geschlechts“ und deszen heteronormativer erziehung auf der strasze anders verhalten; ausdruck findet das erlernen der geschlechtsspezifischen raumaneignung zum beispiel im spielverhalten. von buben bevorzugte spiele, wie etwa das fuszballspielen, sind wesentlich raumgreifender als die raeumlich eher begrenzten spiele von maedchen. so werden – ganz nebenbei – die aneignung von raum und die entwicklung des raeumlichen vorstellungsvermoegens in geschlechtsspezifisch unterschiedliche bahnen gelenkt. der bei buben im vergleich zu maedchen auch insgesamt wesentlich groeszere aktionsradius beruht auch auf der elterlichen Kontrolle, der maedchen in hoeherem masze unterstehen. maedchen entfernen sich nur selten so weit von der elterlichen wohnung wie buben(an.schlaeger).
typen wird also von der kindheit an beigebracht, sich den oeffentlichen raum zu nehmen und zu dominieren. weitere bsp. fuer eine hoehere geografische praesenz von maennern sind auf „fast“ jedem werbeplakat zu sehen, oder dem „breitmachen“ beim einfachem sitzen/liegen/rumhaengen. frauen hingegen wird duch die erziehung in der binaeren geschlechterordnung eher ein „passives“, „ruhiges“ und somit nebenstehendes verhalten angedichtet. diese zuteilungen ist wahrlich nichts neuessnoop hustler, sondern eine althergebrachte patriarchale struktur – maenner wurden dem oeffentlichen raum zugeordnet, sie bestimmten das oeffentliche leben (politik, wissenschaft und kultur), waehrend frauen dem privaten bereich zugeordnet wurden, also haushalt, kueche und kinder hueten.
demnach waer eine groeszere praesenz von maennern in der graff- und streetartszene nicht verwunderlich, sind es doch aktionen die ausschlieszlich im oeffentlichem raum entstehen.
zum anderen, oder eine weitere these waeren die wurzeln des graffiti. graffiti entwickelte sich im zuge der machistischen, ca in den 70er jahren entstandenden, hiphop szene. diese war von anfang an maennerdominiert, bezog sich positiv auf ihre patriachale dominanz und stilisierte die “frau” auf ihre geschlechtsmerkmale – orgi69 frauenarztnicht anders als der groszteil des kommerziellen(und unkommerziellen) hiphop heute..
typen die sich in musikvideos und texten hart und extrem cool(smart & witzig) darstellen, vor groszen autos und „bitches“, „hoes“, „chicks“ und „bunnys“ stehen und sich versuchen durch noch „maennlicher“ wirkendes auftreten gegenueber anderen typen, oder ihrer szene zu profilieren (typen die es nicht schaffen sich extrem maennlich darzustellen werden als „schwuchteln“ beschimpft).
auch nicht verwunderlich, dasz solch ein machismus abschreckend wirkt und somit die meisten frauen gar keine lust haben diese anstrengung, vom „bunny“ zur respektierten bspw. writerin, auf sich zu nehmen(interview dazu).
turboob streetart jetzt vom hiphop kommt und inwieweit diese beiden miteinander verknuepft sind laesst sich nur annehmen und ist und bleibt ewiger streitpunkt. fakt ist aber(um dann endlich auch mal wieder beim titel angekommen zu sein..), dasz maennlichkeitswahn, sexismus etc auch in der streetart szene verbreitet sind und diese eben durch die soziokulturell anerzogende geschlechterrollenverteilung dafuer einen guten naehrboden bilden sollte/koennte. eine wirklche „gleichberechtigung“ zw. frauen und maennern ist bei naeherer betrachtung(wie bei anderen gesellschaftlichen beziehungen auch) nicht in sicht.
bleibt fuer mich festzuhalten, dass fruehere feministische forderungen zb. nach rechtlicher gleichstellung ein toller(!) anfang waren, aber sicher nicht das ende in der theorie und praxis zur dekonstruktion der in unseren koepfen steckenden ansicht von heteronormativer maennlich- und weiblichkeit und den eben daraus resultierenden machtverhaeltniszen und unterdrueckungsmechanismen sein kann!
das alles steckt tief in unseren koepfen und wir reproduzieren es in all unseren kleinen und groeszen zusammenhaengen/szenen immer wieder und bedienen damit eine patriachal-gepraegte binaere geschlechtermatrix.
es braucht einen sensiblen umgang zu dem thema und die dekonstruktion von gender.
kein bock auf oeffentlichen raum fuer macker und einhergehende machtverhaeltnisze und unterdrueckungsmechanismen.
think pink – go drag – come queer!

zucker

mit der dekonstruktion fang ich dann, weil ich einen blog habe der „just(mein name)“ heiszt und dazu auch noch ein typ bin, mal an ;)
auszerdem ist der ganze text sicher keine fertige analyse und freut sich sehr ueber kommentare..

weiterfuehrende links & quellen:
Female Rap is gonna be ok – Sexismus und feministische Strategien im HipHop
Verbale Graffiti: Frauen sprechen, Männer schimpfen
Mädchen in der Graffiti-Szene
graffgirlz.com
online gallerie – maennlichkeitswahn, sexismus etc im hiphop

gender-killer
gik – geschlecht ist konstruiert
von raeumen und gendern

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bilder von oben nach unten: rvuu, turbo, run dmc, typen und frl zucker. daaanke an ersten und die beiden letzten :)

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28 Antworten auf “streetart & sexismus”


  1. Gravatar Icon 1 4rtist.com#─────██████████════█ 25. August 2006 um 13:56 Uhr

    blog adressen:
    wenn Du das nach mehreren Gesichtspunkten betrachtest, ist eine blogspot adresse das günstigste z.b. Bstreetart.blogspOT.com

    blickpunkte: internationale zugriffe, google ranking, search, tagging, rpcxml schnittstelle.

    Du kannst eine weiterleitung in blogs packen
    http://b.weiterleitung.de.vu

    WWW.6reetings__from___SeX-_-___.4rtist.com
    (geschlechtsneutral)

  2. Gravatar Icon 2 sarah 25. August 2006 um 17:14 Uhr

    ich würde ja gerne einen wirklich konstruktiven weiterführenden wahnsinnig intellektuellen kommentar schreiben. aber es ist mir gerade schon zu anstrengend, den ganzen text zu lesen, geschweige denn, darüber ernsthaft nachzudenken. aber weil ich gelesen habe, dass der text sich über kommentare freut, dachte ich, ich mach ihm mal ne freude und schreib einen. was hiermit geschah.
    liebe grüße auch an den autor!

  3. Gravatar Icon 3 lysis 26. August 2006 um 11:24 Uhr

    wo hast du denn das ammenmärchen her, dass frauen im iran nicht arbeiten dürften?

  4. Gravatar Icon 4 anti-jihad 26. August 2006 um 14:00 Uhr

    Wenn Du das rituelle Zubereiten von Christenkindern als Arbeit bezeichnest, dann vielleicht…

  5. Gravatar Icon 5 just 26. August 2006 um 14:39 Uhr

    jaja haha :(
    ne stimmt schon dasz frauen dort arbeiten und studieren duerfen, klaro.
    der erste absatz sollte nur als bloeder aufhaenger dienen und hab somit keinen groszen wert auf 100%ige „richtigkeit“ gelegt. aber cool, dasz es dich aufzieht.
    ja, hast recht -es muesz ja schlieszlich auch arbeitende frauen geben, sonst koennte zb. die geschlechtliche trennung im oeffebtlichem leben ja garnicht eingehalten werden..
    shamsosaddat zahedi zB ist proffesorin an einer uni in teheran und untersucht interessanterweise das verhaeltnisz von frauen und beruf bzw management. Von ihr kommt zB das:
    „But if you look at the employment statistics – and how the country utilizes it’s young educated people – the numbers are disappointing. In 1996 only 8% of all Iranian women above the age of 10 were employed outside the home. Neither are the figures encouraging for women with higher education. In 1996 statistics show that only 38% of women with university degrees had work.“

    aber hast aufjedenfall recht. so wie es da im artikel steht stimmt es nicht.

  6. Gravatar Icon 6 renana 26. August 2006 um 15:33 Uhr

    im iran „dürfen“ frauen arbeiten, es gibt anwältinnen, ärztinnen, jede menge frauen in den fabriken etc. etwa 38 % der frauen arbeiten, an den unis sind mehr als 60% frauen.
    und jetzt…jetzt ? sind die frauen im iran emanzipiert und werden nicht unterdrückt?
    ist das mullah – regime gar nicht so schlimm?
    im mullah- iran war nie, wie in saudiarabien oder in afghanistan bei den taliban , den frauen das arbeiten komplett verboten. (in saudiarabien sind viele frauen sind akademikerinnen, dürfen aber nicht arbeiten).
    nach 79 sollten die frauen allerdings nur noch in wenigen berufen arbeiten.
    es gab vor 1979 eine moslemische frauengewegung, die zum großen teil die mullahs unterstützten. diese frauen, die wegen ihres kopftuches zuvor keine arbeit fanden, verlangten arbeitsplätze.
    dazu kam, daß eine gesellschaft die nach 2 geschlechtern eingeteilt wird, frauen zum arbeiten braucht. (z.b. dürfen männer keine frauen untersuchen, frauen keine männer unterrichten.)
    dann kam der iranisch-irakische krieg…und die mullahs stellten fest daß sie die frauen zur arbeit brauchen. jetzt pflegten und unterrichteten frauen wieder, …und sie gingen alleine zur arbeit, eigentlich illegal.
    aber da die männer im krieg waren gab es nicht genug „begleiter“ die die frauen zur arbeit bringen und wieder abholen.
    und nach dem krieg …tja da wurden frauen auch gebraucht…mensch kennt sowas ja aus der geschichte.
    was folgert also daraus?
    die mullahs sind neoliberale was die wirtschaft anbelangt, sie waren und sind froh über arbeitskräfte zu verfügen, das geschlecht ist in dem moment egal, und auch die eigenen vorschriften können geändert werden, wie überall im kapitalismus.
    besonders die schlechtbezahlten arbeitsplätze, und die die kein mann machen will, stehen den frauen im iran ( wie überall) offen.
    die ganze unbezahlte frauenarbeit war eh nie im gespräch.
    klar doch darf ich zu hause weiter teppiche weben oder sonstige arbeit leisten…solange ein mann den teppich verkauft usw. kein problem.
    wie sehr sich die lage der frauen seit dem beginn der regierung ahmadineschad verschlechtert hat, sieht frau ( mann scheint da leichter drüber hinwegsehen zu können) an bereits fünf todesurteile gegen frauen wegen ehebruchs seit april 2006 ( sowohl amnesty als auch das „komitee gegen steinigung“ um nur mal zwei gruppen zu nennen hatten dazu kampagnen).
    auch wird die kleiderordnung wieder strenger gehandhabt, etliche iranische blogs berichten über religionswächter die frauen mißhandeln und prügeln.
    und zum schluß die forderungen die frauen bei einer demo am 12. juni hatten:
    ein verbot der polygamie, gleichberechtigung beim scheidungsrecht, gleichberechtigung beim sorgerecht für kinder, gleichberechtigung in der ehe (das recht, seinen arbeitsplatz selbst zu wählen und ins ausland reisen zu können), die anhebung der volljährigkeit auf 18 jahre. derzeit gelten im iran mädchen ab 9 und jungen ab 15 jahren als volljährig und werden ab diesem Alter vor gericht wie erwachsene behandelt. zudem fordern sie, dass die zeugenaussage einer frau gleich viel wert ist, wie die eines mannes (derzeit wiegt die aussage eines mannes doppelt so schwer, wie die einer frau) sowie die abschaffung von zeitarbeitsverträgen, die frauen benachteiligen.
    „frauendemo in teheran gewaltsam von polizei beendet
    http://www.zmag.de/artikel.php?id=1832
    und hier noch ein artikel
    http://direland.typepad.com/direland/2006/08/iran_a_lesbian_.html

  7. Gravatar Icon 7 sarah 26. August 2006 um 19:32 Uhr

    miss rottenmeier hat im mädchenblog in diesem zusammenhang auf den film the graffiti artist verwiesen. interessiert hier ja vielleicht auch.

  8. Gravatar Icon 8 tee 26. August 2006 um 22:47 Uhr

    hab „the graffiti artist“ vor ein paar tagen gesehen. meiner meinung nach ein wenig zu ruhig, hätte mir mehr dialoge und einblicke ins seelenleben der protagonisten gewünscht.
    trotzdem gute independent-darsteller,kamera und auch die malszenen gingen voll in ordnung.
    doch sollte der film wohl gerade nur „objektiv eindringlich“ eine art biografischen ausschnitt darstellen, um viel raum für reflektion und phantasie zu lassen.
    mein fazit: es gibt ein mind. ein dutzend bessere „queerfilme“ zum vorführen, aber vor allem zum in kleiner runde (erst recht zu zweit, allein) ist er sehr empfehlenswert, da er den zuschauer/innen viel raum lässt…
    leider hab ichs noch nicht mal geschaft, den artikel hier ganz zu lesen, aber das schaff ich aufgrund des themas auf jeden fall noch!

  9. Gravatar Icon 9 lysis 27. August 2006 um 13:56 Uhr

    just, ich empfehl dir mal dieses video.

  10. Gravatar Icon 10 lysis 27. August 2006 um 14:00 Uhr

    alternativ hier auf youtube

  11. Gravatar Icon 11 frl.zucker 27. August 2006 um 17:33 Uhr

    the graffiti artist ist wirklich ein guter film. so wunderbar realistisch.

  12. Gravatar Icon 12 booty 27. August 2006 um 17:54 Uhr

    och ne anmerkung zu iran, frauen, fussball. dit is naemlich ne aeusserst interessante entwicklung.
    es gibt viele frauen-fussball-teams im iran, die och oft mit-(gegen)einander spielen. bei diesen spielen ist es untersagt, musik zu spielen oder zu singen(u.a.). zur durchsetzung dieser „auflagen“ werden och maennliche aufpasser eingesetzt. es passiert aber in letzter zeit immer haeufiger, dass sich seitens der frauen ueber diese regeln hinweggesetzt wird und beispielsweise nach einem torschuss musik gespielt, sich gefreut und gesungen wird. och soll maennlichet publikum oft von den frauen nich geduldet werden. es gab ma nen bericht in kulturzeit uff 3sat zu dem thema, wo och druff hingewiesen wurde, dass einige frauenteams z.b nach berlin zu frauenfussballturnieren fahren wollen (und hoffentlich och werden)

  13. Gravatar Icon 13 mutant 20. November 2006 um 15:50 Uhr

    nich nur fussball, auch rugby:
    http://damenrugbycharm.antville.org/stories/1448022/

    die dame auf den unteren bilder traf ich uebrigens in nyc

  14. Gravatar Icon 14 frl.zucker 20. November 2006 um 16:33 Uhr

    ah wirklich? wo denn in nyc?

  15. Gravatar Icon 15 mutant 30. November 2006 um 23:34 Uhr

    auf staten island, da war gluecklicherweise grade ein spiel, als ich da war.

  16. Gravatar Icon 16 frl.zucker 13. Dezember 2006 um 21:24 Uhr

    interessant! was denn für ein spiel? weil ich könnte mir vorstellen dass sie sich für sport im herkömmlichen sinn allgemein nicht so interessiert.

  17. Gravatar Icon 17 mutant 04. Januar 2007 um 0:56 Uhr

    sieh die bilder an: es ist rugby.
    frauenrugby scheint mir derzeit der sport zu sein, der am ehesten bereit ist, sich mit gender issues auseinanderzusetzen. ich hoffe, das wir das hier in deutschland schaffen, auch mal so eine diskussion anzustossen, aber grundsaetzlich ist die bereitschaft da.
    in den usa ist es viel weiter, abgesehn von schwulen und lesbischen teams gibt es dort auch von der offiziellen stelle (usa rugby, der verband) aeusserungen zum thema zb transsexuelle spielerInnen.
    in kuerze denke ich, werden wir zu diesem thema auch nach aussen gehen.

  18. Gravatar Icon 18 just 04. Januar 2007 um 1:04 Uhr

    die „dame“ auf dem unteren bild ist uebrigens frl zucker :)

  19. Gravatar Icon 19 stanzi 17. Januar 2007 um 23:58 Uhr

    oh ma… kommt man sich nicht doof vor, wenn man von patriarchaler wiederspiegelung in den geographischen begebenheiten von kinderspielen redet???? und einen text, der sich auf die genderkiller beruft, kann ich sowieso nicht ernstnehmen… im letzten bündnis wo ich mitgearbeitet habe, hat mir einer von denen mackertum vorgeworfen, weil ich länger als 5 min geredet habe und er der meinung war, das würde die weiblichen bündnismitglieder unterdrücken und verunsichern, da frauen generell davon eingeschüchtert werden, wenn männer zu lange reden und sich dann nicht mehr trauen, sich zu beteiligen… wer‘S nicht bemerkt hat, das war eine der sexistischsten aussagen, die man treffen kann… aber jaja.. genderkiller…

    gegen antisexismus-machoInnen!
    kommt mal klar, atzen.

    für echten antisexismus!

  20. Gravatar Icon 20 mutant 02. Februar 2007 um 2:26 Uhr

    stanzi: schlecht geschissen?
    kinderspiele?
    ach ja, seinen arsch im warmen der „already converted“ zu haben ist sehr viel mehr cozy, schon klar.
    ghettomentalitaet. berlin, oder?
    scheisse, there’s a world out there und frauen versuchen da zu punkten. koennen wir das bitte einfach mal goutieren, ohne es mit kindergartenaktionen wie von dir beschrieben zu vergleichen?

  21. Gravatar Icon 21 Zornige rote Zora 23. Februar 2007 um 19:38 Uhr

    Deconstruct gender, das ich nicht lache…lauft weiter mit engen girlie Shirts rum, vergötert die Jugend, bleibt drei Tage „links“ und rebellisch, bleibt obercool und im Uni Elfenbeinturm. Werbung ist sexistisch, TV ist fast ausschließlich sexistisch, aber das Macker Verhalten in der deutschen Linken ist genauso sexistisch und kaputt wie der gute Rest über den Mann sich so gerne abheben würde. Man müßte mal wieder Banden bilden und Männer überfallen, foltern, zerstümmeln… alles scheiß Schweine!

  22. Gravatar Icon 22 just 13. März 2007 um 20:48 Uhr

    ja :)

    ..es gibt/gab unter der phase2 auch mal einen artikel zu typen und queer. glaub ich. wenn ich mal wieder drueber stolper – moment, hier ist er: http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=379&print=

    ps: ich wuerd aber nicht so sehr auf werbung und tv eingehen, schlieszlich ist es auch nur ein spiegel der gesellschaft und eine lose kritik daran bekraeftigt nur ein bild von den „boesen“ da oben und den anderen, oder?

  23. Gravatar Icon 23 just 13. März 2007 um 20:56 Uhr

    achso stanzi :) :
    …ja genau kinderspiele, denn genau da ist doch auch sozialisation von gendern zu finden, oder?
    und den „echten“ antisexismus wuerd ich gern mal sehen – glaub so typen wie du sind mir(zum. in der linken szene) schon zu hauf uebern weg gelaufen :)

  24. Gravatar Icon 24 Lauren Boeh 10. Juli 2011 um 12:07 Uhr

    i couldn;t concur more with the university thesis statement! additionally, blogs that are created prefer a rocket discipline blueprint will turn readers aside quick. They may status for selected key terms, but in the lengthy run no one could examine it!

  25. Gravatar Icon 25 steffi 30. Dezember 2011 um 15:32 Uhr

    oh mann, wie mühsam.

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