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Kollektivblog / Autor_innen.

Archiv für August 2006

2termine & eine deadline..

::..zum einen den neuen stickerrun!

new deadline: 17.09.2006
///stickerrun

stickerrun – technical facts:
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Endformat: 70mm x 100mm
Format incl. 3mm Cutting-space at each side: 76mm x
106mm
4-color Offsetprint on coated high quality 80g
Stickerpaper.
It is possible to get double-sized stickers:

minimum 2500 stickers aswell. it is like ordering
another batch of 2500.
so for a double-sticker u pay the double-price 2×75
euro.

ist ein sehr gekuerzter auszug. wer beim stickerrun etwas drucken laszen moechte sollte denen vorher eine mail schreiben um an alle infos zu kommen!
mail an: illminded23[at]yahoo[punkt]de
auch koennen die hier angesehen werden, jedoch lang nicht mehr aktuell.

::zum anderen die:
picto2nd Pictoplasma Conference, 11 – 14 October 2006, Berlin, Germany.

For the first time ever, in 2004, the pictoplasma conference brought together a disparate community of over 500 international character creators and producers from the worlds of illustration, animation, design, street and fine art.
This year, once more, the main focus will be less on distinctions of format, style or technique, than on the exploration of common territory. The lively exchange between the various disciplines highlights the picto2importance of characters in contemporary visual culture.
From October 11th to 14th, pictoplasma invites international characters creators, producers and fans to come together and celebrate the diversity of character design..
.“ den rest des textes hier.

im haus der berliner festspiele
(Schaperstraße 24
10719 Berlin)

pictoplasma link..
nebenbei kostet ein ticket(fuer 4 tage) 190euro :)
eine kurzre uebersicht ueber das programm gibts hier.

::..und zum sclusz das:
monkey

SPANK THE MONKEY
27 September – 7 January 2007 / Newcastle

This exhibition will be the first serious international examination of urban and suburban art bridging the gap between the street and the traditional art space. With strong links to graphic design, graffiti, manga comics, skate boarding and surfing this group show includes artists based in urban centres across the world.(…)“

Spank the Monkey presents twenty-two artists from urban centres across the world.
Including: Chiho Aoshima, Dzine, Dr. Lakra, FAILE, Freaks Gallery, Shepard Fairey, Groovisions, Invader, Kozyndan, Barry Mcgee, Ryan Mcginness, Takashi Murakami, Miss Van, Neasden Control Centre, Os Gemeos, David Shrigley, Natasha Struchkova, Swoon, Aya Takano, Ed Templeton,Yasumasa Yonehara.

--site link--

stone magazine

Join the STONE magazine!

Deadline for the next issu
is 1st september 2006.
fuer mehr infos.

das stone-magazine ist:
„an online magazine for different kinds of unrestrictedly-practised art.
It is also an experiment at the point of intersection between graffiti and graphic design, as well as graffiti writing, computer-based design, or every other kind of art. In each edition, STONE would like to give comers and artists the opportunity to present themselves and their work. Each artist is given the liberty to design the layout of their pages.

STONE shall become a communication platform and give artists the chance to get some feedback regarding their work. We believe this is valuable input especially for still unknown artists.“

stone-magazine-link




neue kategorie!!…

just.blogsport hat eine neue kategorie! heiszen soll sie „schlaue sprueche von coolen leuten“ und will hin und wieder photos von bsw. politischen parolen, aber auch anderen graffitis und streetart sachen zeigen :) !

den anfang macht ein photo fuer unsere revolutionsvertraeumten berliner_innen, links-touris, aber auch sonstigen szene-checkern und all den leuten die auf den spirit von den in berlin zeitweise stattfindenden radikalen umstuerzungen stehen. 1.mai: autos brennen – bullen sterben.

natuerlich musz sie sich nicht nur auf linke „politik“ beschraenken -schickt mir eure favouriten!
also dann, hoffe das laeuft gut an und macht spasz :)

photo von hier.
edit: ich hoffe jede_r hat die ironie im titel auch richtig mitbekommen…

ernte in bielefeld..:

must bi written – streetart in bielefeld

wenn ichs richtig verstanden habe, dann ist das erste projekt von „kaOz ernte 06″ kaoz ernte 06der versuch zur etablierung von streetart/graffiti/musik und subkultur auf, oder zu einer „akzeptierten“ ebene. diese ebene und ort ist das jz in bielefeld, in welchem mit diesem projekt versucht werden soll junge, kreative und produktive leute zu foerdern und fordern -
„Egal was, wir sind unten mit Euch: Graffiti, Streetart, Musik, Design, Fotografie, Lifestyle, Fliegenfischen oder Kaffeesatzlesen“

und weiter: „„Ernte“ als Ausdruck für all das, was diese Stadt hervorbringen kann. Und entgegen der landläufigen Meinung sind wir der Überzeugung, dass wir uns da nicht hinter den Metropolen dieses Landes verstecken müssen. Warum nicht mal was Ausgefallenes, Spannendes, Innovatives, Experimentelles, Provozierendes in Bielefeld an den Start bringen? Calling Berlin, Hamburg, Köln: Das können wir auch. Wort.“
ist doch mal eine ansage und verspricht viel, aber wie diese „praesentationsplattform“ dann schlieszlich aussieht und inwieweit initionatoren wie „carhartt“, „o.zone“ u.a. ihr eigenes kommerzielles interesse dort rein bringen, bleibt abzuwarten..
aufjedenfall hoert sichs erstmal alles sehr interessant an und ich bin very anxious, was das projekt zu bieten hat und vor allem was in bielefeld so abgeht! wir duerfen bestimmt sehr gespannt sein..
(berlin calling bielefeld: just.blogsport such korrespondenten)
:)

„Graffiti, Stencils, Spuckis, Tags, Pieces, etc…. must be writtenDie Ausdrucksformen jugendkultureller Kreativität sind mannigfaltig und in nahezu jedem Stadtbild mittlerweile allgegenwärtig. Für viele ein Ärgernis & Sachbeschädigung, hat diese jugendliche Ausdrucksform in den vergangenen 35 Jahren eine erstaunliche Entwicklung gemacht: Ausgehend von der unteren sozialen Schicht in New York hin zu einem globalen Phänomen, das Einzug in die Kunstgalerien dieser Welt gehalten hat. Unzählige Grafikdesigner, Künstler, Maler, Fotografen, etc… sind von dieser ursprünglichen Nischenkultur beeinflusst und entwickeln die Ausdrucksformen ständig weiter.

Neben den ästhetischen Aspekten dieser Bewegung gehen aber auch gesellschaftliche Funktionen einher, die im Kontext der Streetartdiskussion und deren Kriminalisierung häufig unter den Tisch gekehrt werden.

Ausgehend von Jean Baudrillard´s exzellentem Aufsatz „Kool Killer oder Der Aufstand der Zeichen“ begreifen wir Streetart als wichtiges Ausdrucksmedium Jugendlicher. Zentrales Kriterium ist hier die Einmischung in die Öffentlichkeit. Die Bedeutung der Öffentlichkeit für ein Streetartprodukt ist groß: der Kommunikationsprozess zwischen Künstler und Betrachter ist öffentlich, d.h. in einer Sphäre, die grundsätzlich allen möglichen Betrachtern zugänglich ist. Wird der Begriff der Öffentlichkeit als Sphäre hinzugezogen, die von Funktionseliten und schwer durchschaubaren Machtkomplexen beherrscht wird, zeigt sich, dass Streetart hier etwas Besonderes darstellt: Als Kommunikationsangebot von Einzelpersonen dringen sie auf fremdes Territorium vor. Da sie sich im Bereich des Inoffiziellen bewegen, kann ihnen gelingen, was anderen Einzelpersonen im Bereich des Offiziellen höchstens auf der Leserbriefseite ihrer Tageszeitung gelingt: die Übermittlung von ganz persönlichen Botschaften und subjektiven ästhetisch- anspruchsvollen Ausdrucksformen an eine fast uneingeschränkte Anzahl von „Empfängern“. Da Streetart-Künstler jedoch die gesellschaftliche geduldeten Kanäle zur Botschaftsübermittlung negieren und zudem ihre Arbeiten wahrscheinlich eine größere Öffentlichkeit als Leserbriefe haben, muss ihr Agieren auch als Einmischung im Sinne einer Aneignung der für Individuen verlorenen Sphäre der Öffentlichkeit interpretiert werden. Repräsentativ dafür steht ein Zitat von Andreas Welskop:

programm„Gesellschaftliches und soziales Vorbild für die Streetart war im Übrigen die Überschüttung der Städte mit Werbemitteln, Reklamen, das skrupellose Setzen von Werbe-Marken, zum Beispiel auch der Wahlkampf mit immer intensiveren Werbekampagnen für eine nachvollziehbar immer verlogenere Politik. Das braucht Gegengewichte!“

Mit StreetArt Bielefeld 2006 wollen wir eine Seite zeigen, die fernab von Kriminalität ein ungeheuer spannendes und kreatives Betätigungsfeld Jugendlicher repräsentiert, das auch in Bielefeld umtriebige Wurzeln geschlagen hat. Dieser künstlerischen Ausdrucksform aus dem Weg zu gehen, erscheint mittlerweile unmöglich, da sie im Alltag eines jeden Einzelnen auftaucht. Gewollt oder nicht gewollt. Aufklären, andere Perspektiven einnehmen, Streetart als wichtige Kunstform wahrnehmen: Das ist unser erklärtes Ziel.

„Dafür, dass es Vandalismus ist, sind wir ganz schön kreativ…“ (Künstlerzitat).“
text von hier.

seak

sticker ausstellung

sticker ausstellung in der „fleischerei“.
in den raeumen der offenen siebdruck werkstatt at the counter„fleischerei“(torstrasze 116) in berlin-mitte ist vor zwei tagen(24.8.) eine von „stromausfall“ und den „nostylers“ organisierte sticker ausstellung gestartet. laufen wird diese noch bis zum 7.9.06.
..war heute da, und auszer dasz die „fleischerei“ eh ein super ort & projekt ist, gabs wirklich viele coole sachen zu sehen und ist bestimmt einen besuch wert :)

sticker exhibition
(click)

…nicht vergessen:

fuer die leute die in berlin wohnen(oder jene die fuer das super date hier hin fahren moechten) steigt heute abend eine soli-rené fete(exessives elektronisches Tanzvergnügen) in der koepi. mehr dazu steht hier etwas weiter unten oder hier bei dates.

auszerdem: sticker exchange market im nostylekiosk! mainzerstrasse 8 in berlin/f-hain. dazu stand hier mal mehr.

bis denne :)

streetart & sexismus

A short text in english / written for the „Blog against Sexism-Day 2007″.

rvuuwas hat streetart mit sexismus zu tun??

was hat sexismus ueberhaupt mit irgendwas zu tun und sog. antisexismus ueberhaupt irgendwo zu suchen? haben wir die emanzipation denn nicht schon hinter uns? reicht es nicht, dasz frauen jetzt waehlen und arbeiten und zum fuszball duerfen? im iran duerfen sie das sicher alles nicht, -so what?! zeitschriften titeln mit den „neuen männern“, dem „she-men“, den „metrosexuellen“ und beschwoeren ein bild des einfuehlsamen und verstaendnissvollen softie(und dennoch „beschuetzer“), der mit kindertragegurt, manikuere, anti-falten creme, oder was sonst noch einfach gut ankommt.
es hat sich doch viel veraendert oder etwa nicht?

ein kurzer blick hinter die buehne, ein kleiner exkurs in eine szene, die als fallbeispiel untersucht werden moechte, ist hier die der streetartaktivist_innen bzw graffitimaler_innen. offensichtlich ist hier festzustellen, dass diese „kreative“ subkultur maennerdominiert ist. waren es in den anfaengen typen wie taki183, dondi, naegeli, bananensprayer und spaeter und bis heute maenner wie loomit, daim, t-kid, cbs, obey, banksy, pez, etc war die „frauenquote“ immer verschwindend klein und belaeuft sich auf nur ein paar an nicht einer hand abzaehlbarer namen(lady pink, miss van, swoon, miss riel, frl. zucker…).
die ursache dieses phaenomens ist sicher ein strukturelles in dieser gesellschaft, eine frage der geschlechter-konstrukte, deren sozialisation und hirarchien.
geschlechter konstrukte??

geschlecht ist konstruiert, -um dieses thema zB drehen sich die gender-studies, welche im wesentlichen(u.a.) eine trennung zw. „bilogischem geschlecht“ und „geschlechter rollen“, ursachen binaer geschlechtlicher machtverhaeltnisse und den prozess des unterscheidens in zwei geschlechter untersuchen wollte und will. weitergehend hat die „queer-theorie“ den dekonstruvistischen ansatz, biologische geschlechter, geschlechterrollen und sexuelle orientierung, als erscheinung und produkt, sozialer und kultureller konstruktionsprozesse zu untersuchen und eben aufzuloesen. eine gruppe die sich mit dem thema beschaeftigt, sind die a.g.gender-killer, welche in ihrer selbsdarstellung schreiben, dass in medizinischer, biologischer oder psychoanalytischer sicht, geschlechtsidentitaet und begehren, nur auf ein binaeres biologisches geschlecht runtergebrochen und somit interpretiert wird; ein verstaendniss zu koerper aber mehr ist, und zwar ersteinmal die summe verschiedener faktoren wie verhaltensweisen und verhaeltnisse, welche in diesen eingespannt sind. weiter ist der koerper nur eine existenzweise die sich durch verschiedene felder wie sprache, verhalten, kosmetik und gestik zieht. ein koerper ist immer ein zusammenspiel aus diesen elementen, und ein heteronormativer maennlicher oder weiblicher koerper ist ein spezifisches zusammenspiel, eine spezifische konfiguration dieser elemente. koerper, die von diesem spiel abweichen, sind nicht mehr in den begriffen von mann und frau zu fassen, sie entziehen sich ihrem zugriff (ag.gk); dass wissenschaftliche, biologische und psychoanalytische sichtweisen bei genauerer analyse nur als ideologische konstruktion zur aufrechterhaltung unserer gegenwaertigen geschlechterordnung(ag.gk) dient und diese klar maennlich patriachal gepraegt und so behandelt ist.
beim gender, also der geschlechterrollen, wird eine soziokulturell sozialsierte binaere denkweise am deutlichsten.
jahrhunderte lang hatte diese zeit sich in der gesellschaft, in politik, medzin, religion, sprache etc zu verfestigen und wird taeglich von uns in tiefsitzenden denk- und handlungsweisen reproduziert. rund um die uhr vermitteln medien geschlechterbilder von mann und frau und der versuch einer dekonstruktion findet sich schnell in einem knaeul komplexer zusammenhaenge von unzaehligen miteinanderverbundenen faeden wieder, in welche man sich mit leichtigkeit verheddern kann(gik).
betroffen von einer heteronormativen geschlechterklaszifizierung und den damit einhergehenden einschraenkungen auf das verstaendnisz unserer selbst, unseres koerpers und unserer sexualitaet sind wir alle -wenn mensch dem konstrukt frau zugeordnet wird, aber auch wenn mensch unter das konstrukt mann mit der dementsprechenden rollenerwartung fällt. direkter aber noch transgender, transsexen, cross-dresser_innen, schwule & lesben, die unter diesen patriachal gepraegten miszstaenden weitaus mehr zu leiden haben!

zurueck zur strasze und dem eigentlichem grund des ganzen geschreibsel. sind also geschlechter-konstrukte kulturell bedingte normen und ziehen sie sich durch alle lebensbereiche, denkprozesse, handlungsweisen, dann werfen diese theorien ein ganz interessantes licht auf die in sich hauptsaechlich typen konstituierende streetart & graffiti szene.
zum einem koennte hier weiter mit studien ueber „gender und oeffentliche raeume“ argumentiert werden. diese untersuchen die verhaltensweisen von den geschlechterrollen im geographischem raum. auch hier wird festgesetllt, dass sich frauen und maenner aufgrund ihres „biologischen geschlechts“ und deszen heteronormativer erziehung auf der strasze anders verhalten; ausdruck findet das erlernen der geschlechtsspezifischen raumaneignung zum beispiel im spielverhalten. von buben bevorzugte spiele, wie etwa das fuszballspielen, sind wesentlich raumgreifender als die raeumlich eher begrenzten spiele von maedchen. so werden – ganz nebenbei – die aneignung von raum und die entwicklung des raeumlichen vorstellungsvermoegens in geschlechtsspezifisch unterschiedliche bahnen gelenkt. der bei buben im vergleich zu maedchen auch insgesamt wesentlich groeszere aktionsradius beruht auch auf der elterlichen Kontrolle, der maedchen in hoeherem masze unterstehen. maedchen entfernen sich nur selten so weit von der elterlichen wohnung wie buben(an.schlaeger).
typen wird also von der kindheit an beigebracht, sich den oeffentlichen raum zu nehmen und zu dominieren. weitere bsp. fuer eine hoehere geografische praesenz von maennern sind auf „fast“ jedem werbeplakat zu sehen, oder dem „breitmachen“ beim einfachem sitzen/liegen/rumhaengen. frauen hingegen wird duch die erziehung in der binaeren geschlechterordnung eher ein „passives“, „ruhiges“ und somit nebenstehendes verhalten angedichtet. diese zuteilungen ist wahrlich nichts neuessnoop hustler, sondern eine althergebrachte patriarchale struktur – maenner wurden dem oeffentlichen raum zugeordnet, sie bestimmten das oeffentliche leben (politik, wissenschaft und kultur), waehrend frauen dem privaten bereich zugeordnet wurden, also haushalt, kueche und kinder hueten.
demnach waer eine groeszere praesenz von maennern in der graff- und streetartszene nicht verwunderlich, sind es doch aktionen die ausschlieszlich im oeffentlichem raum entstehen.
zum anderen, oder eine weitere these waeren die wurzeln des graffiti. graffiti entwickelte sich im zuge der machistischen, ca in den 70er jahren entstandenden, hiphop szene. diese war von anfang an maennerdominiert, bezog sich positiv auf ihre patriachale dominanz und stilisierte die “frau” auf ihre geschlechtsmerkmale – orgi69 frauenarztnicht anders als der groszteil des kommerziellen(und unkommerziellen) hiphop heute..
typen die sich in musikvideos und texten hart und extrem cool(smart & witzig) darstellen, vor groszen autos und „bitches“, „hoes“, „chicks“ und „bunnys“ stehen und sich versuchen durch noch „maennlicher“ wirkendes auftreten gegenueber anderen typen, oder ihrer szene zu profilieren (typen die es nicht schaffen sich extrem maennlich darzustellen werden als „schwuchteln“ beschimpft).
auch nicht verwunderlich, dasz solch ein machismus abschreckend wirkt und somit die meisten frauen gar keine lust haben diese anstrengung, vom „bunny“ zur respektierten bspw. writerin, auf sich zu nehmen(interview dazu).
turboob streetart jetzt vom hiphop kommt und inwieweit diese beiden miteinander verknuepft sind laesst sich nur annehmen und ist und bleibt ewiger streitpunkt. fakt ist aber(um dann endlich auch mal wieder beim titel angekommen zu sein..), dasz maennlichkeitswahn, sexismus etc auch in der streetart szene verbreitet sind und diese eben durch die soziokulturell anerzogende geschlechterrollenverteilung dafuer einen guten naehrboden bilden sollte/koennte. eine wirklche „gleichberechtigung“ zw. frauen und maennern ist bei naeherer betrachtung(wie bei anderen gesellschaftlichen beziehungen auch) nicht in sicht.
bleibt fuer mich festzuhalten, dass fruehere feministische forderungen zb. nach rechtlicher gleichstellung ein toller(!) anfang waren, aber sicher nicht das ende in der theorie und praxis zur dekonstruktion der in unseren koepfen steckenden ansicht von heteronormativer maennlich- und weiblichkeit und den eben daraus resultierenden machtverhaeltniszen und unterdrueckungsmechanismen sein kann!
das alles steckt tief in unseren koepfen und wir reproduzieren es in all unseren kleinen und groeszen zusammenhaengen/szenen immer wieder und bedienen damit eine patriachal-gepraegte binaere geschlechtermatrix.
es braucht einen sensiblen umgang zu dem thema und die dekonstruktion von gender.
kein bock auf oeffentlichen raum fuer macker und einhergehende machtverhaeltnisze und unterdrueckungsmechanismen.
think pink – go drag – come queer!

zucker

mit der dekonstruktion fang ich dann, weil ich einen blog habe der „just(mein name)“ heiszt und dazu auch noch ein typ bin, mal an ;)
auszerdem ist der ganze text sicher keine fertige analyse und freut sich sehr ueber kommentare..

weiterfuehrende links & quellen:
Female Rap is gonna be ok – Sexismus und feministische Strategien im HipHop
Verbale Graffiti: Frauen sprechen, Männer schimpfen
Mädchen in der Graffiti-Szene
graffgirlz.com
online gallerie – maennlichkeitswahn, sexismus etc im hiphop

gender-killer
gik – geschlecht ist konstruiert
von raeumen und gendern

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bilder von oben nach unten: rvuu, turbo, run dmc, typen und frl zucker. daaanke an ersten und die beiden letzten :)

..oh, jetzt aber schnell :)

wk

clinkc -line „ich kenn dich noch seit, da warst du so klein“ ausstellung im walden(kastanienallee 86) vom 4.8 bis zum 25sten & 26sten 8.!
Finnissage an den beiden letzten tagen ab 21:00 mit dj beatevolutioners + friedns.

„Bei „Ich kenn dich noch seit, da warst du so klein.“ dreht sich alles ums wachsen und entwickeln. Dem Aufwachsen, zusammenwachsen, mit sich wachsen, mit seiner Arbeit wachsen, mit der Zeit wachsen und nicht still stehen, sondern immer an sich und seiner Entwicklung zu arbeiten. Hierbei visualisieren C-Lines Figuren die Geschichte, die BEATEVOLUTION und C-Line zusammen erzählen. (…)“ ..weiterlesen hier :)
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